Nachdem die Gemeinde Dannstadt-Schauernheim für viele nicht mehr als eine Ausfahrt auf der A65 ist, wird es Zeit der Cachergemeinde einmal einige historische Details des Ortsteils Dannstadt näher zu bringen.
Es handelt sich bei diesem Multi um keine geschlossene Runde - es ist insofern auch etwas Zeit für den Rückweg vorzusehen.
Vorab noch einige Infos zur geschichtlichen Entwicklung der Gemeinde:
Die Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim wurde 1969 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Dannstadt und Schauernheim gebildet.
Auch das neue Wappen verdeutlicht diesen Zusammenschluss, in dem Elemente der früheren Wappen der ehemaligen Gemeinden Eingang gefunden haben. Link zum Wappen → https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wappen_dannstadt_schauernheim.jpg
Das goldene Schretzel auf blauem Grund steht für Schauernheim. Die goldene Mitra ist Sinnbild des heiligen Martin Schutzpatron der Gemeinde, dessen Gestalt das frühere, 1949 schon einmal geänderte Wappen von Dannstadt zierte. Die rote Rosenblüte im Schildfuß steht für das Naturschutzgebiet "Gräberfeld" auf der Gemarkung Dannstadt, das einzige und inzwischen seltene, vom Aussterben bedrohte Pflanzen beherbergt, so auch das Adonisröschen. Das zweite Naturschutzgebiet im Bereich der Ortsgemeinde auf der Gemarkung Schauernheim, die Sandlöcher", ist ebenfalls Refugium fü inzwischen seltene Tier- und Pflanzenarten.
Die beiden heutigen Ortsteile schauen auf eine über 1.200 Jahre alte, geschichtlich beurkundete Vergangenheit zurück. Die schriftlich überlieferte Geschichte von Dannstadt beginnt mit der Ersterwähnung in einer Urkunde des Klosters Lorsch aus dem Jahre 769, mit der eine Schenkung in Dantistat beurkundet wird. Dieses Kloster und das Kloster Weißenburg waren seinerzeit in der Gemarkung Dannstadt's begütert, das zum Speyergau gehörte. Der Ort Schauernheim gehörte seit altersher den frommen Frauen des Klosters St. Lambrecht. Aber auch hier war das Kloster Lorsch begütert. In zwei Schenkungsurkunden des Lorscher Kodex wird Scurheim erwähnt: einmal im Jahr 782 und im frühesten Dokument aus dem Jahr 770.
(Quelle: http://www.vg-dannstadt-schauernheim.de/vg_dannstadt_schauernheim/Wir über uns/Geschichte/Überblick/)
Jetzt aber los!
Startpunkt: N 49° 25.698 E 8° 18.846
In welchem Jahr wurde der Friedhof vor das Dorf verlegt?
Letzte Ziffer = A
Wo könnte eine Reise in die Vergangenheit besser begonnen werden als hier?
Dies ist eine Ort der Ruhe. Bitte verhaltet Euch entsprechend angemessen.
Der Weg zum nächsten Wegpunkt muss nicht direkt durch die Örtlichkeit führen, es kann auch die nahegelegene Seitenstraße genutzt werden.
Station 1: N 49° 25.631 E 8° 18.984
Welche Jahreszahl (4 Ziffern) wurde ins Relief geschlagen?
Zweite Ziffer = B
Station 2: N 49° 25.596 E 8° 19.023
In welchem Jahr begann die Turmerbauung?
Quersumme = C
Station 3: N 49° 25.535 E 8° 19.129
In welchem Jahr wurde das Haus erbaut?
Positive Differenz der 2. und 3. Ziffer = D
Auf dem Weg zur nächsten Station wird die ebenfalls historische protestantische Kirche mit einer interessanten (wenn auch neueren Datums) Sonnenuhr im Hof passiert.
Station 4: N 49° 25.491 E 8° 19.130
Wann wurde das ehemalige Schulhaus gebaut?
Quersumme = E
Station 5: N 49° 25.433 E 8° 19.288
Welche Jahreszahl trägt der hölzerne Querbalken des ehemaligen Sitzes des Gemeinde-Steuereinnehmers?
Summe der 3. und 4. Ziffer = F
Station 6: N 49° 25.442 E 8° 19.480
Wie lautet das Gründungsjahr des Sportvereins?
Anzahl identischer Ziffern = G
Ihr befindet Euch jetzt im Bereich des Sportparks Dannstadt ;-)
Zum Finale ist es nicht mehr weit...
Finale: N 49° (E*G-D).(A*B+G)B E 008° (D*E+1).(C*E*F/D+30)
Tipp: Sofern die Summe A-G 49 ergibt, solltet Ihr richtig liegen.
Am Finale geht es regelmäßig richtig muggelig zu. Bitte unbedingt vorsichtig sein.
Habe einen Geocoin und einen TB reingesteckt, die auf Reisen gehen wollen.
Dazu gibt es einige Tauschgegenstände unserer Nachwuchscacherin.
Viel Spaß wünscht Euch Aladann.