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Back to our roots (oder das ...problem) Mystery Cache

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SchwarzerFalke: Hier ist nun Schluss. Danke, die hier waren, hoffentlich sich auch mit der Geschichte beschäftigt haben und freundliche Logs geschrieben haben.

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Hidden : 9/4/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dies ist die Geschichte über einen großen Mann von einfacher Herkunft, der das wichtigste Navigationsproblem seiner Zeit löste und so seiner Nation den endgültigen Aufstieg zur führenden Seemacht ermöglichte.

Eventuell wart ihr schon mal in dieser Situation: Ihr sucht einen Cache und die Koordinaten im GPS-Gerät springen hin und her ...
Endlich! Nach einer Ewigkeit findet ihr die Dose 18 Meter im Off. Das ist ja nicht zu glauben. So ein Mist, was hat der Owner überhaupt für ein Gerät? Hat der das gar mit 'nem Smartphone eingemessen?
Bestimmt eine unerfreuliche Situation. Aber es gab Zeiten, da wäre man sehr froh gewesen, nur 18 Kilometer daneben zu liegen.

Wir gehen zurück in das passende Jahrhundert. Der Kampf um neue Kolonien war im vollen Gange und jedes Land in Europa, welches etwas auf sich hielt, wollte ein Stück vom Kuchen abbekommen. Kriegs- und Handelsschiffe, ganze Flotten kreuzten die Meere, aber nicht alle kamen dort an, wo sie hin wollten. Nachdem im Jahre XXAX auf der Heimfahrt von einer siegreichen Seeschlacht Teile der Flotte auf Riffs aufliefen und samst dem Admiral sanken, war Schluss mit lustig. Auch schon damals wurde erst einmal eine Kommission gegründet und ein Preisgeld von bis zu BX.XXX Pfund ausgelobt. Die Summe entspricht nach heutigem Maßstab einem zweistelligen Millionenbetrag in Euro.

Damit war aber das Problem noch lange nicht gelöst.
Berühmte Wissenschaftler aber auch andere Berufene beschäftigten sich mit der Thematik, die irrwitzigsten Ideen wurden geboren. Man glaubte an den Mond aber auch an die Schmerzen von Hunden. Böllerschüsse waren ebenfalls dabei. Das ging viele Jahre so.

Und hier kommt unser Mann ins Spiel. Nennen wir ihn Mister H. Er wurde im Jahre XCXX geboren und arbeitete zunächst als Tischler. Nebenbei hatte er sich autodidaktisch das Uhrmacherhandwerk angeeignet. Er beschäftigte sich erstmalig reichlich 10 Jahre nach Gründung der Kommission mit der Aufgabenstellung. Sie ließ ihn dann aber sein ganzes restliches Leben nicht mehr los, immer wieder verbesserte er seine Lösungen. Einerseits geschah dies aus Eigenantrieb und dem Wunsch nach Perfektion, andererseits wurde er durch seine Widersacher dazu gezwungen. Wie schon geschrieben war er ein einfacher Mann - ihm gegenüber ein Lager an Gelehrten. Besonders der Hofastronom, der an den Mond glaubte, machte ihm das Leben schwer, indem er als Leiter der Kommission die Ausschreibung abänderte.
Gerechterweise muss man anmerken, dass die Idee mit dem Mond so verkehrt nicht war. Just zur gleichen Zeit verbesserte nämlich ein anderer Autodidakt diese Methode entscheidend. Aber unsere Geschichte braucht einfach einen Bösewicht. Und dazu muss besagter Hofastronom herhalten.

Bereits das erste Modell des Tischlers erfüllte die geforderte Genauigkeit, scheiterte jedoch am Kleingedruckten der Ausschreibung. Als Ansporn gab es trotzdem ein klein wenig von der Ausschreibungssumme. Dann war erst einmal ein paar Jahre Krieg und niemand wollte, dass die Exponate in Feindeshand fielen.

Der Durchbruch gelang ihm schließlich mit seinem D. Modell. War Lösung 1 noch ein "Schrank", maß dieses Modell, heute XD genannt, nur noch 13 cm im Durchmesser und wog 1,D5 kg. Aber auch in diesem Fall wurde herumdiskutiert. Die Messungen während der EX-tägigen Testfahrt nach J. und zurück wären nur Zufall - sagten die Gelehrten. Ist das Modell überhaupt reproduzierbar? So musste Mister H. das Ganze vor der Kommission auseinander nehmen und erläutern. Zähneknirschend hatte er nach längerer Bedenkzeit eingewilligt, schließlich musste er auch seine Originalbaupläne mit abliefern und Kopiergeräte gab es damals noch nicht. Als Beweis sollte nun ein unabhängiger Kollege nach den Plänen einen Nachbau anfertigen. Und diesen Nachbau wollte man einem prominenten Kapitän zu Testzwecken auf längerer Reise mitgeben.

Als dieser Seefahrer von seiner zweiten Weltreise am 30.07.XXXF heimkehrte und von seinem nie versagenden "GPS-Gerät" sprach, galt das Problem als gelöst. Der Uhrmacher lebte da nur noch G Monate. Sein großer Verdienst bestand darin, bewiesen zu haben, dass "Etwas" technisch machbar ist, was selbst der ehrenwerte Sir Isaak Newton für unmöglich erklärt hatte.

Diese Geschichte könnt ihr in aller Ausführlichkeit in einem Buch mit passendem Titel nachlesen (Die Originalausgabe ist 1995 erschienen). Den ersten Buchstaben vom Vornamen der Autorin benötigt ihr umgewandelt in seinen Zahlenwert für H.

Den Cache findet ihr bei

N51° 0F.AC(D-2) E013° 5(B+H).(G-B)(E-3)H

Leider steht uns kein Exemplar der Problemlösung zur Verfügung. So mussten wir etwas improvisieren. Bitte schaut erst genau und macht euch dann an die Bergung. Und beachtet bitte auch die Verkehrsschilder auf dem Weg zur Dose.
Wer Angst hat, im Nichts zu landen, kann sich den Kursbefehl noch einmal bestätigen lassen.

Viel Spass und Erfolg bei der Suche wünscht SchwarzerFalke

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