Die Pest
Im Jahr 1463 wurde Eschwege von der Pest heimgesucht.
Natürlich gibt es hier im Land von Frau Holle und den Brüder Grimm auch eine Sage
zum Pest-Einzug in Eschwege, die wir euch nicht vorenthalten möchten:
Die Pestfrau
Im Dreißigjährigen Krieg, zu der Zeit, als die Stadt Eschwege noch nicht abgebrannt war, wurde einmal des Nachts der Wächter am Dünzebacher Tore durch lautes Pochen an das Stadttor herausgerufen.
Draußen stand im Mondschein eine alte, dürre Frau mit schwarzen, wirren Haaren und schwarzen Kleidern und begehrte Einlaß.
Dem Torwächter kam die Fremde unheimlich vor, und er wollte ihr das Tor nicht öffnen, denn er hatte vom Rat der Stadt strengsten Befehl, niemand bei Nachtzeit in die Stadt hineinzulassen.
Da drängt ihn die bleiche Frau zur Seite und schritt durch das Tor. Die Glieder des Wächters waren wie Blei so schwer, so daß er ihr den Eintritt nicht verwehren konnte.
Noch in derselben Nacht aber begann in der Stadt ein furchtbares, unheimliches Sterben, dem mehrere Hundert Menschen zum Opfer fielen.
Die Kranken bekamen große schwarze Flecke am ganzen Leib und waren nach wenigen Stunden tot. Die fremde Frau aber war niemand anders als die Pest selber gewesen.
( Quelle: Originaltext - Sagen und Märchen des Werralandes von 1949 )
Nur gut, dass diese Krankheit bei uns ausgerottet ist.
Viel Spaß beim suchen wünscht euch
Team.Bonny
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