
Deutsch:
Die Arlbergbahn im Stanzer Tal -
Die Elektrifizierung der Arlbergbahn
Die Arlbergbahn
Die Arlbergbahn ist eine österreichische Hauptbahn, die die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck mit Bludenz in Vorarlberg verbindet. Dabei verläuft sie bis Landeck im Inntal, weiter im Stanzer Tal bis zum Arlbergtunnel und schließlich bis Bludenz durch das Klostertal.
Diese Cacheserie beschäftigt sich mit der Ostrampe der Bahn, also dem Streckenabschnitt im Stanzer Tal. Dieser eingleisige Abschnitt wurde am 20.September 1884 vom Kaiser feierlich eröffnet und am darauffolgenden Tag wurde der fahrplanmäßige Betrieb aufgenommen. Bereits am 29. April 1925 wurde der Abschnitt zwischen Landeck und St. Anton als vorletzter Abschnitt der Arlbergbahn elektrifiziert. Anlässlich der Ski-WM in St. Anton im Jahr 2001 wurde die Arlbergbahn im Abschnitt Schnann - St. Anton zweigleisig ausgebaut sowie der alte Bahnhof im Zentrum von St. Anton aufgelassen und am Ortsrand ein moderner Bahnhof errichtet.
Vor einigen Jahren wurde der gesamte Regionalverkehr zwischen Landeck und Bludenz aufgegeben und durch Autobusse ersetzt. Neben den Fernverbindungen, die heute größtenteils von Railjets bedient werden, hat auch der Güterverkehr auf der Arlbergbahn eine große Bedeutung.
Die Elektrifizierung der Arlbergbahn
Neben der bei einem anderen Cache beschriebenen, durch den Dampfbetrieb verursachten Probleme im Arlbergtunnel, war vorallem der Wegfall ertragreicher Kohleabbaugebiete im ersten Weltkrieg die Motivation die Elektrifizierung der Hauptbahnen voranzutreiben. Die unregelmäßigen Kohlelieferungen brachten den Bahnbetrieb immer wieder zum Erliegen.
Da es bereits positive Ergebnisse der Elektrifizierung von anderen Bahnlinien gab, und die zum Betrieb notwendige Elektrizität durch Wasserkraft in ausreichendem Maße erzeugt werden konnte, wurde am 23. Juli 1920 die Elektrifizierung der Arlbergbahn per Gesetz beschlossen. Die Elektrifizierung der Bahn erfolgte mit den noch heute üblichen 15 kV, 16 2/3 Hz.
Zur Erzeugung des benötigten elektrischen Stroms wurde bereits im Jahre 1919 mit dem Bau des Spullerseekraftwerkes begonnen, das noch heute einen Teil des Stromes für die Lokomotiven der Arlbergbahn liefert. Für das in 1.800 Metern Höhe liegende Staubecken in den Lechtaler Alpen in Vorarlberg wurden zwei Sperrmauern mit 20 und 30 Meter Höhe errichtet. Von dort gelangte das Wasser über einen 1,8 Kilometer langen Stollen zu den doppelt angeordneten Fallrohren, ehe es nach einer Gefällehöhe von rund 800 m im Kraftwerk Spullersee zur Stromerzeugung genutzt wird. Die ursprünglich drei Generatoren mit je 4,2 MW wurden später um einen vierten erweitert.
Das Kraftwerk Spullersee wurde in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren grundlegend saniert. Dabei wurde ein drittes Fallrohr errichtet und die vier alten Maschinensätze durch drei neue mit einer Leistung von je 12 MW ersetzt.
Neben dem Kraftwerk Spullersee beziehen oder bezogen die ÖBB für die Arlbergbahn auch Strom vom Ruetzkraftwerk bei Innsbruck und vom Kavernenkraftwerk Braz sowie in neuerer Zeit auch vom Verbund.
Von der Cache-location aus kann man gegenüber das Umspannwerk Pettneu links hinter der Rosannabrücke III erkennen.
Quellen:
Wikipedia - Arlbergbahn
www.arlbergbahn.at
Die Serie "Die Arlbergbahn im Stanzer Tal"
Diese Cacheserie besteht aus 10 Caches die Dich zu interessanten bestehenden oder ehemaligen Punkten der Arlbergbahn bringen. Als Belohnung gibt es in der Mitte des Stanzer Tals einen Bonuscache. Die dafür notwendigen Bonuszahlen A - E sind jeweils östlich sowie westlich des Bonus zu finden, damit der Bonus sowohl taleinwärts wie auch talauswärts bereits in der Mitte der Serie gehoben werden kann. Eine Übersicht der Caches findest du in dieser Bookmarklist.
Es braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden, dass das Betreten bzw. das Überqueren der Bahnanlagen abseits von gesicherten Bahnübergängen lebensgefährlich und daher strengstens verboten ist!
Die Dose
Es handelt sich um einen 12 cm langen Petling. Vorsicht beim Heben des Caches.


English:
The Arlberg railway in the Stanzer Tal -
The electrification of the Arlberg railway
The Arlberg railway (Arlbergbahn)
The Arlberg railway is a main line in Austria that connects the Tyrolean capital Innsbruck with Bludenz in Vorarlberg. It runs from Innsbruck to Landeck in the Inntal, from Landeck to the Arlberg tunnel in the Stanzer Tal and from the Arlberg tunnel to Bludenz in the Klostertal.
This cache series deals with the eastern ramp of the railway, the part in the Stanzer Tal. This single-track section was officially opened by the emperor on September 20th, 1884. Already on the following day the normal operation started. On April 29th, 1925 the section between Landeck and St. Anton was electrified as the penultimate section of the Arlberg railway. On the occasion of the World Ski Championships in St. Anton Arlberg railway in 2001, the section from Schnann to St. Anton was expanded to double track and the old train station in the center of St. Anton was abandoned to be replaced by a modern railway station outside the city center.
A few years ago, the entire regional train traffic between Landeck and Bludenz was replaced by busses. In addition to the long-distance trains that are now mostly served by Railjets, the Arlberg railway has great significance for freight transportation.
The electrification of the Arlberg railway
Besides the operational problems caused by steam engines in the Arlberg tunnel, the loss of productive coal mining areas in the First World War was the main motivation to promote the electrification of the main railway lines. The irregular coal supply often brought the trainoperation to a halt.
As there already were positive results of the electrification of other railway lines, and the needed electricity could be generated by hydroelectric power plants in sufficient amounts, it was decided on July, 23rd 1920 to electrify the Arlberg railway. The electrification of the railway took place with today's usual 15 kV, 16 2/3 Hz.
Already back in 1919, the construction of the Spullersee power plant was startet, which even today creates part of the electric current used by the Arlberg railway. To create the water reservoirs in 1,800 meters altitude, two dams with 20 and 30 meters length had to be created. From there the water flows over a 1.8 kilometer long tunnel to the double-arranged downspouts before it is used to generate electricity in the power plant, after a fall of approximately 800 m. The original three generators with 4.2 MW power each have been extended to a fourth later on.
The power plant Spullersee was thoroughly renovated in the late 1970s and early 1980s. During this time a third downspout was built and the four old machines were replaced by three new sets with a power of 12 MW each.
Besides the power plant Spullersee, the Austrian railways also use electricity generated by the Ruetzkraftwerk near Innsbruck, as well as the Kavernenkraftwerk Braz and in recent times also from the Verbund AG to power the Arlberg railway.
Von der Cache-location aus kann man gegenüber das Umspannwerk Pettneu links hinter der Rosannabrücke III erkennen. From the cache location one can see the from the substation Pettneu left behind the Rosanna bridge III.
Sources:
Wikipedia - Arlbergbahn (German article)
www.arlbergbahn.at (German page)
The series "Die Arlbergbahn im Stanzer Tal"
This cache series consists of 10 caches which will bring you to interesting points of the existing or former Arlberg railway. As a little reward there is a bonus cache in the middle of the Stanzer Tal. In order to get the coordinates for this cache you have to note the bonus numbers A - E, which are placed inside the caches west and east of the bonus, so that it can be found regardless of which direction you are coming from. An overview of all the caches in this series can be found in this bookmark list.
It should be quite obvious that accessing the railway tracks is very dangerous and therefore strictly prohibited!
The cache
The container is a 12 cm (5 in) long PET preform.