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Naturbrücke Haynrode / Wallrode EarthCache

Hidden : 5/20/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Besucherzaehler


bild1

Gestein :

Marienglas – kristalline durchsichtige Gipsvarietät

Epoche und Alter :

Unterer Trias / Oberer Buntsandstein (Röt)

bild2

Entstehung :
Der Buntsandstein wurde in einem intrakontinentalen, die meiste Zeit vom Meer abgeschlossenen, Becken gebildet.
Er ist vor allem aus Ton-, Schluff- und meist fein- bis mittelkörnigem Sandstein aufgebaut.
Im Röt, der aus weichem Tonen besteht, kam es jedoch mehrfach zu Meereseinbrüchen. Das eingeströmte Wasser verdampfte und es wurden Anhydrite und Steinsalze in die roten Salztone eingelagert.
Die Schichten des Röt leiten zum Muschelkalk über, in dem dann vollmarine Ablagerungsbedingungen vorherrschten.

Lagerung :
Zwischen den Muschelkalkmassiven des Ohmgebirges im Westen, der Haarburg im Süden und der Hasenburg im Osten streichen in einer flachen Senke bei Haynrode die Schichten des Röt und der Solling-Formation an der Erdoberfläche aus.
Die Buntsandstein- und die Muschelkalkschichten liegen, wie im Profil zu erkennen, weitgehend flach.

bild3

Entstehung der Naturbrücke :
Die ehemals tief versenkten Schichten des Buntsandsteins und auch des Muschelkalkes sind im Verlaufe der Erdgeschichte herausgehoben und z.T. großflächig abgetragen worden.
So sind z.B. die Gesteine des Muschelkalkes bei Haynrode nur noch im Ohmgebirge, auf der Haarburg und der Hasenburg erhalten. Das im Röt ehemals vorhandene Steinsalz kam infolge der Heraushebung der Buntsandsteinschichten an oder nahe an der Erdoberfläche mit dem Grundwasser in Kontakt.
Das Steinsalz wurde dabei ausgelaugt und der Anhydrit zu Gips umgewandelt. Bei der Umwandlung von Anhydrit zu Gips nimmt das Volumen zu. Die entstehenden Gipsschichten bogen sich dadurchnach oben und es entstanden z.T. kleine Höhlen oder wie bei Haynrode zu sehen „Naturbrücken“.
An der Grenze zwischen den wasserstauenden tonigen Röt und dem wasserdurchlässigen Wellenkalk finden sich häufig Schichtquellen.
Eine dieser Quellen liegt an der Haarburg und speiste einen kleinen Bach, der bei Haynrode durch die Gipsschichten des Röt und z.T. sogar unterirdisch durch Gipshöhlen und unter der „Naturbrücke“ floss.
Er ermöglichte somit die Existenz der Mühle auf der anderen Straßenseite. Heute existiert der Bach nicht mehr, da er im Rahmen der der Flurbereinigung verlegt wurde.

Logbedingung :
(alle Antworten sind auf der Info-Tafel vor Ort zu finden) … ein Foto vor der “Naturbrücke“ kannst du gern freiwillig mit einstellen, ist aber keine Logbedingung !
Nach Zusendung der richtigen Antworten an mein Profil bei GC.com oder
an geofutz@web.de, kann sofort geloggt werden !
Stimmt etwas nicht, melde ich mich.

Frage 1 :
Vor ca. wieviel Millonen Jahren entstand die „Naturbrücke“ ? (sh. Epoche & Alter)

Frage 2 :
mu – unterer Muschelkalk wird auch wie genannt ? (sh. Legende)

Frage 3 :
Bei der Umwandlung von Anhydrit in Gips nimmt das Volumen um wieviel Prozent zu ?
(sh. Entstehung der Naturbrücke)

Viel Spaß und BYE Geofutz.

Gratulation !
Der FTF ging am 26. Mai um 12:04 Uhr an
jopapa

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