Jetzt gibt es ein kleines Rätsel über die europäischen Alpen. Vor allem bei Naturliebhabern und Sportler sind sie sehr geschätzt - den Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß!
Die angesprochenen Gebiete sollen nur als Beispiel dienen. Es gibt noch weitere viele tolle Gebiete!
Benutzt Angaben und Zahlen aus Wikipedia, sofern dort vorhanden.
Wundervolle Alpen
Diesmal geht die Reise nach… Ja, wohin geht die Reise eigentlich?
Welche acht Staaten gehören eigentlich zu den Alpenstaaten? Addiert die Buchstabenwerte der Anfangsbuchstaben aller Staaten und ihr erhaltet A.
Jetzt sagt mir für B doch noch, welchen Anteil die Franzosen an der gesamten Alpenbevölkerung haben?
Als erstes schauen wir uns mal die Dolomiten an. Sie verteilen sich in auf die Regionen Venetien und Trentino-Südtirol in Italien. Der Name der Dolomiten, wie auch der Name des Dolomitengesteins leitet sich von einem französischen Geologen ab. Moment, wer war das nochmal? Wisst ihr es?
Für C nehmt ihr sein Geburtsjahr.

Charakteristisch für die Dolomiten ist der abrupte Wechsel zwischen sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein und Dolomiten. Die Riffe ragen zum Teil bis in eine Höhe von etwa 3.000 bis 3.200 m. Das Gebirge besteht zu großen Teilen aus Sedimentgestein, das deutlich typische Schichtungen aufweist. Dazwischen findet man auch Lagen aus versteinerten Korallenriffen, die in der Tethys der Trias gewachsen waren. Dieses Gestein wird als Dolomit bezeichnet, dabei wird zwischen verschiedenen lithostratigraphischen Einheiten wie beispielsweise Schlerndolomit und auflagerndem Hauptdolomit differenziert. Auch vulkanische Spuren lassen sich entdecken. Früher trugen einige Berggruppen noch nennenswerte Gletscher, der einzige heute noch existierende größere Gletscher ist der Marmolatagletscher.
Im Jahr 2009 wurden Teile der Dolomiten zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt. Wie viele Teilgebiete der Dolomiten wurden so unter Schutz gestellt (=D)?
Bekannt sind vor allem die Geißler-Gruppe, der Langkofel, die Sella und die Drei Zinnen. Gerade der Bergsport boomt in dieser Region. Auf folgendem Foto habt ihr einen Blick aus dem Tal auf einen kleinen Teil der Sella. Der Felsturm rechts im Bild ist der Exner-Turm. Dieser ist vor allem für seinen hervorragenden Klettersteig bekannt.

Welcher ist der höchste Gipfel der Sella? Die Buchstabensummer beider Wörter soll E sein.
Und wie hoch ist dieser Gipfel? F=Höhe in Meter
Einschub - Klettersteig: Ein Klettersteig (Via Ferrata) ist ein mit Eisenleitern, Eisenstiften, Klammern (als Trittstufen) und (Stahl-)Seilen gesicherter (versicherter) Kletterweg am natürlichen oder künstlichen Fels. Das in einen Klettersteig eingebrachte Eisen dient einerseits der Fortbewegung (zusätzliche Griffe und Tritte), andererseits der Selbstsicherung mit einem sogenannten Klettersteigset. In schwierigen Klettersteigen kann die Selbstsicherung zusätzlich auch durch einen Seilschaftsverband ergänzt werden. Manche Kletterer versuchen, eine Route frei zu klettern, indem sie das in den Steig eingebrachte Eisen lediglich zur Sicherung und nicht zur Fortbewegung benutzen.
Wann wurde eigentlich mit dem Bau des ersten Klettersteiges in Europa begonnen? Diese Jahreszahl steht für G.
Es gibt da einen Herrn der jedem Klettersteiggeher sofort in den Sinn kommt, wenn man über Kletterstiege spricht, quasi ein Synonym. Er wird auch liebevoll als Kletterstieg-Papst bezeichnet.
Aus dem ersten Vornamen dieser Ikone bildest Du für H die Buchstabensumme.
CAVE: Klettersteige sind, entgegen dem Glauben vieler, nichts für Anfänger und Bergsport-Neulinge. Das Klettersteiggehen ist die Bergsportart (ohne Ski/Snowboard) mit dem meisten und gravierendsten Unfällen in den Alpen (DAV-Bergsportstatistik)!
Die Via Ferrata Brigada Tridentina ist ein Klettersteig (Kategorie C) am Sella. Hier führt die Kletterei in einer Spirale die Flanke des Exner-Turmes hoch. Es sind etwas mehr als 650 hm zu überwinden. Am Ende ist das Highlight eine Hängebrücke, die den Exner-Turm mit dem Sella-Stock verbindet. Auf folgenden Foto sehr ihr Bergsportler an der Wand des Exner.

Die Via Ferrata Brigada Tridentina hat noch einen Namen, der eigentlich auch hauptsächlich verwendet wird. Bilde auch hier die Buchstabensumme für I.
Was ist das Ziel dieses Klettersteiges und in welcher Höhe liegt dieses Ziel? J=Höhe in Meter
Jetzt geht es erst mal nach Deutschland und zwar in die Tiefen Bayerns. Und wenn man von Bergen im tiefen Bayern spricht, ist der Watzmann nicht weit! Der Watzmann ist das zentrale Bergmassiv der Berchtesgadener Alpen im Südosten Oberbayerns. Der Große Watzmann hat eine Höhe von 2713 m. Die Gipfelregion des Watzmanns besteht aus relativ witterungsresistentem, gebanktem Dachsteinkalk und Plattenkalk. Am Watzmann halten sich ganzjährig einige Schnee- und Eisfelder, von denen der so genannte Watzmanngletscher das größte und die Eiskapelle aufgrund ihrer leichten Erreichbarkeit von St. Bartholomä das bekannteste ist.

Wie ihr auf dem Foto seht, ist der Große Watzmann (rechts im Bild) nicht der einzige Gipfel des Watzmannmassivs. Links im Bild seht ihr die Watzmannfrau, zwischen Watzmann und Watzmannfrau die Watzmannkinder.
Wie weit ragt die Spitze der Watzmannfrau in den Himmel? K= Höhe in Meter
Watzmann und Watzmannfrau waren fleißig! Wie viele Watzmannkinder gibt es (nach Alpenvereinsführer Berchtesgadener Alpen alpin)? L=Anzahl
Natürlich gibt es auch eine Geschichte zum Watzmann, Watzmannfrau und deren Kinder. Wer Interesse daran hat, sollte sich nach der Watzmannsage umschauen.
Bei der „Watzmannüberschreitung“ werden die drei Gipfel des Hauptkammes, Hocheck, Mittelspitze und Südspitze, meist von Norden nach Süden überschritten. In der Regel wird diese Tour in zwei Abschnitten absolviert. Am ersten Tag wird vom Tal zum Watzmannhaus aufgestiegen und nach einer Übernachtung die Überschreitung zu Ende geführt. Vom Watzmannhaus geht man zunächst zum Hocheck hinauf, überwindet dann den exponierten und langen Grat, dessen höchste Erhebung die Mittelspitze ist. Von hier erreicht man dann die Südspitze und das Gratende. Der Abstieg über 1.400 Höhenmeter in das Wimbachgries erfolgt über einen steilen, absturz- und steinschlaggefährdeten Pfad, auf dem unterschiedliche alpine Landschaftsformen passiert werden. Über das Gries, einen großen Schuttstrom, gelangt man zu den Ausgangspunkten zurück. Im Notfall ist auch eine Biwakierung in einer Unterstandshütte auf dem Hocheck möglich.
Eine der größten alpinistischen Leistungen, die am Watzmann vollbracht wurden, ist die Winterbegehung des Salzburger Weges durch Hermann Buhl in der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1953. Für die Durchsteigung dieser schwierigen Route durch die tief verschneite Ostwand benötigte Buhl von St. Bartholomä bis zur Südspitze nur rund neun Stunden. Anschließend überschritt er noch den kompletten Watzmanngrat über Mittelspitze und Hocheck. Dem Ausnahmebergsteiger Buhl diente diese Tour als Vorbereitung auf die im selben Jahr anstehende Nanga-Parbat-Expedition, die er – ebenfalls im Alleingang – mit der Erstbesteigung dieses Achttausenders krönte.
Eine weitere herausragende Leistung erbrachte (oder erbringt immer noch) der Bergführer Heinz Zembsch. Er hält den Rekord mit den meisten Durchstiege der Watzmann-Ostwand. Wie Oft ist er bis April 2012 durch die Ostwand gestiegen? Dies soll euer M sein.
Jetzt wollen wir noch einmal kurz in die Allgäuer Alpen springen. Diese Gebirgsgruppe zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt im Gesteinsaufbau und daraus folgend durch ein vielfältiges Landschaftsbild aus. Bemerkenswert sind die steilen Grasberge der Allgäuer Alpen mit Neigungswinkeln von bis zu 70 Grad. Die Allgäuer Alpen sind aus Sedimentgesteinen aufgebaut. Der höchste Gipfel ist der Große Krottenkopf mit einer Höhe von 2657 m.
Einer der bekanntesten Orte als Ausgangsort für Ausflüge in die Bergwelt ist Oberstdorf. Direkt südlich von Oberstdorf findet man die Fiderepasshütte (Foto, 2067 m). Diese liegt genau auf der deutsch-österreichischen Grenze und wird von der Sektion Oberstdorf des Deutschen Alpenvereins betrieben. Im Hintergrund des Fotos seht ihr den Schüsser, ein 2170 m hoher Berg, der zur Schafalpengruppe gehört.

Wie nennt sich dieser Berg denn im österreichischen Sprachgebrauch? Bildet vom Namen die Buchstabensumme und ihr erhaltet N.
In direkter Nähe der Fiderepasshütte findet ihr auch wieder einen Klettersteig. Dieser oft begangene, sehr schöne Klettersteig führt über die drei Gipfel der Schafalpenköpfe (2272 m, 2302 m, 2320 m). Zum Schluss hat man noch eine Gipfelmöglichkeit am Kemptner Kopf (2191 m). Wann wurde dieser Klettersteig erbaut? Hier erhaltet ihr O.
Neben den Klettersport, Bergsteigen und Wandern ist Oberstdorf auch noch ein wichtiger Ausgangspunkt für Mountainbiker. Viele Tagestouren mit anspruchsvollen Single-Trails finden sich in der direkten Umgebung. Zudem starten hier viele Biker einen Alpencross. Die meistbefahrene Route führt von Oberstdorf zum Gardasee. Die ca. 440 km führen über ca. 12.000 hm in sieben Tagen einmal über die Hauptalpen.
Informationen aus Wikipedia und eigenem Wissen ;-)
Das war unser Ausflug in die wunderbaren Alpen. Ich hoffe ihr seht vor lauter Gipfel die Koordinaten noch. Diese könnt ihr jetzt mit folgender Formel berechnen:
Nord: A x B x C + L x N x O + F x H + A x 144
Ost: E x (J + K) + G x I + D x M + C x 52 + 67
Am Final habt ihr auch einen kleinen Anstieg zu bewältigen, gefolgt von einer einfachen, kleinen Klettereinlage.
Hier sind oft Sparziergänger unterwegs, bitte unauffällig arbeiten.
Die Dose bitte wieder so zurücklegen, wie auch ihr sie vorgefunden habt. Danke
Viel Spaß!

