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Die Matthiaskirche zu Hoheneggelsen Traditional Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Dieser Cache ist nun schon relativ lange "temporär nicht verfügbar". Auf die Bitte, den Cache zu warten / wieder zu aktivieren, wurde leider nicht reagiert. Deshalb erfolgt heute die Archivierung dieses Caches, d.h. er wird nicht länger auf den Listen auffindbarer Geocaches geführt.

Sollten sich neue Aspekte ergeben, nimm bitte Verbindung mit einem Reviewer auf. Die Archivierung läßt sich innerhalb von drei Monaten wieder rückgängig machen, wobei jedoch nochmals die Abstandsprüfung ausgeführt wird. Das kann im Extremfall heißen, daß es inzwischen einen neueren Cache in unmittelbarer Nähe gibt und dein Cache deshalb nicht wieder freigegeben werden kann.

Gruß,

Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 5/24/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dieser Cache liegt am kleinen "Matthias-Weg", der von der B1 aus zur "Matthiaskirche" führt.
Auch wenn der Cache auf halben Weg liegt, lohnt es sich auf jeden Fall weiter zu gehen und sich die Kirche anzusehen. Es ist ein wirklich schöner Ort.
Viel Spaß beim Suchen wünscht Rachuth.


Die Matthiaskirche zu Hoheneggelsen




Dass Hoheneggelsen zwei Kirchen besitzt, geht zurück auf die ersten Siedlungsstellen des Dorfes an den beiden Wasserstellen/Quellen im Winkel (Oberdorf) und im Weidhof (Unterdorf).
Noch heute tobt ein sanfter Streit in Hoheneggelsen, welches die schönere Kirche sei, was – je nach Wohnsitz im Ober- oder Unterdorf – natürlich unterschiedlich beurteilt wird.


Die Matthiaskirche (im Volksmund „kleine Kirche“) ist der ganze Stolz des Unterdorfes. Der rechteckige Bruchsteinbau ist in romanischer Zeit vor über 700 Jahren entstanden (erste urkundliche Erwähnung 1235) und dem Apostel Matthias gewidmet (dem „Ersatzmann“ für Judas im Zwölferkreis der Jünger Jesu). Es handelt sich um eine der schönsten Bauernkirchen Norddeutschlands.
Die bemalte Balkendecke ist im ursprünglichen Zustand erhalten geblieben, ebenso einige Fragmente der Originalmalerei, die bei den Restaurierungsarbeiten 1953 und 1988 freigelegt wurden.


Als 1542 in Hoheneggelsen die Reformation eingeführt wurde, sollte es noch bis 1590 dauern, bis die damals ziemlich verfallene Matthiaskirche wieder instand gesetzt werden konnte.
Die innere Gestaltung spiegelt in ihrer Vielfalt die Baugeschichte der Kirche.
Dabei wurde im 16. Jahrhundert auch die Nordempore mit den Apostelbildern eingebaut, später auch die an der Südseite, die mit Ölgemälden der biblischen, vornehmlich der Leidensgeschichte Jesu geschmückt ist.
Der alte Taufstein wurde 1590 vom Amtmann von Steinbrück, Wendel von Langensalz, gestiftet. Über ihm hängt ein hölzener Kronleuchter, der in seiner Schnitzerei zum Altar passt.


Der Barockaltar wurde 1698 von Meister Andreas Bartels hergestellt. Es handelt sich um einen typisch lutherischer Kanzelaltar, der zum Ausdruck bringt, dass das Wort über dem Sakrament, die Predigt also über dem Abendmahl steht. Ein größeres Abbild dieses Altars schmückte bis zum Bombenangriff am 22. März 1945 die Hildesheimer Jacobikirche. Um den Altar aufstellen zu können, musste ein Gewölbebogen in die Kirche eingebaut werden.
Die barocke Orgel, 1686 von Heinrich Herbst in Magdeburg gebaut, kaufte die Kirchengemeinde Hoheneggelsen 1934 von der Gemeinde Holle. Sie wurde 2002 gründlich saniert.


Am 13. März 1942 musste die Glocke (1853) der Matthiaskirche zu Kriegszwecken abgegeben werden. Erst am 3. Advent 1951 konnte die aus der Kirche Knuthbühren (bei Göttingen) erworbene Bronzeglocke (1909) wieder neu geweiht werden



Quelle: http://www.martins-bote.de/Kirchen/BerichtMatthias.htm


Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu va Uüsguöur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)