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Klostergeringswalde Mystery Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo Seefe & lilli : ),

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 6/17/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


09326 Geringswalde (Sachsen) Die mittelsächsische Stadt Geringswalde ( nicht identisch mit Gehringswalde ) liegt nördlich der Stadt Rochlitz inmitten des Städtedreiecks Leipzig - Dresden - Chemnitz. Für den Namen "Geringswalde" gibt es mehrere Deutungen. Er kommt in einer ganzen Reihe von Abwandlungen vor: Gerungeswalde, Grunkswald, Jerigiswalde, Gerichswalde, Jeringswald, Gerniswaldt u.a. Eine erste Vermutung für die Namensherkunft lautet, daß die Benennung nach dem Meißner Bischof Gerung (1154-1170 im Amt) erfolgte. Dieser Bischof galt als Förderer der Rodungstätigkeit und der Erstbesiedlung zu jener Zeit. Eine zweite Möglichkeit ist, daß der Locator, das heißt derjenige, der die Siedler an den zu besiedelnden Ort holte und dort für die Ortsgründung sorgte, Gerung hieß. Es war üblich, neu gegründete Dörfer nach dem Locator, der in der Regel im Auftrag der Lehnsherren tätig war, zu benennen. vgl. In beiden Fällen wird der Name Geringswalde auf Gerung zurückgeführt.

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ortsname als gerungeswalde in der Stiftungsurkunde des Benediktinerinnenklosters St. Marien vom 2. Januar 1233 und erneut, diesmal als Gerungswalde, in der "Schutz- und Bestätigungsbulle des Papstes Gregor IX. vom 29. Oktober 1237". Der Silbenwechsel von ´ung´ (gerungeswalde) nach ´ing´ (Geringswalde) wird sich danach allmählich vollzogen haben (vgl. die obigen Namensformen). Eine Anzahl alter Urkunden macht den Übergang deutlich: Während 1291 noch von den"Nonnen zu Gerungeswalde" die Rede ist, wird 1481 von "den Burgern awß dem Stetichin Geringiswalde" gesprochen. Im Jahr 1506 wird in einer Liste der Pröpste des Klosters der "Voit zw Gerichswalde" genannt, während 1625 in einer Urkunde des Kurfürsten Johann Georg I. bereits das "Städtlein Geringswalda" erwähnt wird.

Volksmundartliche Bezeichnungen von Geringswalde sind Jerichswale, Jericho und Dästj (Dästig). Eine bei Geringswalde liegende frühzeitig zerstörte Burg unbekannten Namens liefert den Stoff für eine dritte Vermutung, welche besagt, diese Burg habe Jericho geheißen und ihr Name sei nach Zerstörung der Burg als ´Jerichswale´ auf das nahe Städtchen übertragen worden. Von Jerichswale zu Gerichswalde und von da zur jetzigen Form Geringswalde wäre das eine scheinbar logische zeitliche Aufeinanderfolge. Die Vermutungen, daß entweder der Bischof von Meißen oder der Locator des Ortes als Namensgeber fungierten, wären damit unzutreffend. Die Urkunde von 1233 (s.o.) läßt jedoch keinen Zweifel, daß das beurkundete Jungfrauenkloster "in gerungeswalde" liegt, der Ort also zu diesem Zeitpunkt schon so geheißen hat. Alle Namensableitungen, die von einer Burg namens "Jericho" ausgehen, müßten demzufolge verworfen werden.

Noch weniger Gewißheit als in der Frage nach dem Namensursprung der Stadt gibt es in bezug auf das Gründungsjahr von Geringswalde. Eine Gründungsurkunde für den Ort konnte bisher nicht entdeckt werden. Auch über das Jahr der Verleihung des Stadtrechts besteht keine Klarheit. Die Gründung des Ortes Geringswalde ist nicht identisch mit der Gründung des oben genannten Klosters. Wie aus der Stiftungsurkunde des Klosters von 1233 hervorgeht, wurde der Bau des Klosters "auß Verordenung des Papst Lucii" (ex ordine Lucii pape) begonnen. Der betreffende Papst Lucius III. wurde 1181 erwählt. Er starb bereits im Jahr 1185. Das auf Grund einer alten Überlieferung für den Baubeginn (die Klostergründung) angenommene Jahr 1182 liegt in diesem Zeitraum. Allerdings ist die oben genannte "Klostergenehmigung" des Papstes außer in der Stiftungsurkunde von 1233 nirgendwo urkundlich belegt. Wie auch immer, 1217 wird der Stifter des Klosters, Hermann I. von Schönburg, in der Klosterkirche begraben. und sechzehn Jahre später der Bau des "in gerungeswalde" liegenden Klosters mit der Abfassung der Stiftungsurkunde faktisch abgeschlossen.

Etwa um 1150 wurde im Auftrag der Reichsministeralien von Schönburg ein Ort gegründet, welcher etwas später, nach Entstehung des Ortes Geringswalde, den Namen Altgeringswalde (lat. antiquo gerungeswalde) erhielt. Daraus folgt: Die Gründung von Geringswalde muß ebenso wie die Verleihung des Stadtrechts zwischen 1150 und 1233 erfolgt sein.

Gab es vor der Gründung von Gerungeswalde an gleicher Stelle schon einmal einen Ort gleichen Namens? Die Frage ist berechtigt, heißt es doch in der Stiftungsurkunde des Klosters, daß "der Grund und Boden der zerstörten Burg und der verwüsteten Ortschaft" dem Kloster, gegründet "in gerungeswalde", zugesprochen wird. Gleichfalls geht aus der Urkunde hervor, daß dem Kloster "sechzehn Hufen in "antiquo gerungeswalde" übertragen werden. Die genannte "verwüstete Ortschaft" kann also weder gerungeswalde selbst noch antiquo gerungeswalde gewesen sein. Es war ein anderer Ort, gelegen an anderer Stelle als das heutige Geringswalde, jedoch in seiner Nähe.

Insgesamt müssen drei Siedlungen angenommen werden und sich zeitlich abgelöst haben: 1. das "antiquum gerungeswalde", welches die Stiftungsurkunde nennt und das als Dorf Altgeringswalde (heute eingemeindet in die Stadt Geringswalde) erhalten geblieben ist; 2. der untergegangene Burgsitz mit einer daran angelehnten, später verwüsteten Ortschaft (auch Außenburg oder oppidum genannt), welche Vorgängerin von Gerungeswalde (dem heutigen Geringswalde) war und vermutlich auch so hieß; 3. die heutige Stadt Geringswalde, die als Ersatz für die zerstörte Vorgängerin wahrscheinlich bald nach der 1233 erfolgten Fertigstellung des Klosters an anderer Stelle neu aufgebaut wurde.

Wann die in der Stiftungsurkunde des Klosters genannte "zerstörte Burg" und die "verwüstete Ortschaft" entstanden sind, ist nicht bekannt. In der hinsichtlich befestigter Herrschaftssitze besonders akribischen Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg werden zur fraglichen Gegend nur die beiden weniger als zehn Kilometer vom späteren Geringswalde entfernten Burgwarden (Wachtürme) von Rochelinti (Rochlitz) und Titibutziem (Teitzig / vermutlich Lastau) erwähnt. Eine Befestigung, welche der gesuchten Burg entsprechen könnte, wird jedoch nicht genannt. Bischof Thietmar lebte von 975 bis 1018, die besagte Chronik führte er bis zu seinem Tode. Burg und Ortschaft im Raum des späteren Geringswalde dürften demzufolge wohl erst nach 1018 entstanden sein.

Die Zerstörung von Burg und angelehnter Ortschaft könnte im Jahre 1213 stattgefunden haben , als die Scharen Ottokars von Böhmen das sächsische Land überfluteten, "um für die Verwüstung Magdeburgs Vergeltung zu üben". In einer Urkunde vom 12. März 1288 werden Burg und Ortschaft nicht mehr unter dem Klosterbesitz genannt, möglicherweise ein Anzeichen dafür, daß das Kloster unmittelbar auf ihren zerstörten Mauern errichtet wurde.

Das Kloster existierte etwa dreihundert Jahre, bis zur Reformation in Sachsen. Danach wurden die Klostergebäude baufällig und nach dem Jahre 1590 abgebrochen. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges ereilte auch die Klosterkirche dieses Schicksal. Heute erinnert nur noch der Ortsteil Klostergeringswalde in der Stadt Geringswalde an die damalige Klosterstiftung.

Nun zum eigentlichem Cache : An den angegebenen Koordinaten werdet Ihr lediglich den "Gedenkstein" zum ehemaligem Kloster finden !

Hier müsst ihr nun Folgende Aufgaben lösen um zum Cacheversteck zu gelangen ; )


A = "Gründung" - "Ursprung"

B = 1. Ziffer + 3. Ziffer der Jahreszahl

C = Anzahl der Ziffern der Jahreszahl

D = bilde die Quersumme der letzten beiden Jahreszahlen

E = Wieviel Türme mit einem "Spitzdach" sind zu sehen

F = Anzahl der Buchstaben des 6.Wortes unter der Jahreszahl

G = Anzahl der Ziffern der Jahreszahl

H = bilde die Quersumme aus der Jahreszahl

I = Anzahl der Buchstaben des 3. Wortes

J = Anzahl der Türme + Anzahl der Personen die zu sehen sind
 

Die Koordinaten für´s Versteck :  N 51° (A,B). (C,D,E)   E 012°  (F,G). (H,I,J).  

So nun wünsche ich euch viel Spaß beim rätseln und aufstöbern des Caches ; )

Bitte tauscht Fair und macht beim öffnen der "Behausung" vorsichtig.

Additional Hints (No hints available.)