Cramer-Pfad I Ritterstein Nr. 42
Lage: Am Pfad vom Trifels zur Madenburg.
Im Sattel zwischen Rehberg und Wetterberg.
Der Wanderpfad vom Trifels zur Madenburg wurde auf Anregung und unter der Leitung des damaligen Forstamtsassors Friedrich Cramer (11. Dezember 1866 bis 22. September 1927) von der Ortsgruppe Landau des Pfälzerwald-Vereins erbaut. Die Baukosten wurden von den Pfälzerwald-Vereins-Ortsgruppen Landau und Ludwigshafen und aus allgemeinen Mitteln des Pfälzerwald- Vereins bestritten. Die Verbindung der genannten gern besuchten Wandeziele litt hauptsächlich darunter, dass zwischen Windloch und Kapelle bei steinigen Wegverhältnissen eine steile Steigung zu überwinden war. Als Sohn eines Försters zu Blankenborn bei Bad Bergzabern geboren, besuchte Cramer das Gymnasium zu Kaisersautern und studierte in Aschaffenburg und München . In kurzen Zeitabständen war Cramer bei den Forstämter Trippstadt , Zweibrücken, Carlsberg, Elmstein, Kaltenbach, Annweiler, Wattenheim und Schweigen beschäftigt An Stelle des verstorbenen Regierungsdirektors Stamminger wurde er dann, nachdem. er von seiner Ausweisung, durch die Franzosen, zurückgekehrt war, als Regierungsdirektor mit der Leitung der Kammer der Forsten bei der Regierung der Pfalz betraut. Regierungsdirektor Cramer war Hauptvorstandsmitglied beim Pfälzerwald-Verein. Er galt als tüchtiger Forstmann, dem vor allem die Pflege des Pfälzerwaldes am Herzen lag. Zu seinen Ehren wurde der Pfad Cramer-Pfad genannt
Was ist ein Ritterstein ?
Als Rittersteine werden Marken aus Sandstein bezeichnet, die im Pfälzerwald, einem Mittelgebirge
in Rheinland-Pfalz, mit eingemeißelten Inschriften auf geschichtlich oder naturkundklich bemerkenswerte
Örtlichkeiten hinweisen. Teilweise wurden zu diesem Zweck eigens Findlinge aufgestellt, teilweise auch
vor Ort vorhandene Felsen oder Mauern genutzt, um die Informationen anzubringen.
Quelle: Wikipedia
Im Jahr 1908 beschloß der Pfälzerwald-Verein Markierungssteine aufzustellen. Namensgeber wurde der
maßgeblich an der Umsetzung beteiligte Karl Albrecht von Ritter (geb. 10.03.1836 - gest. 23.05.1917).
Die Rittersteine befinden sich auf einer Fläche von ca. 1800km².
Meist innerhalb des Pfälzerwaldes gelegen, einige haben es aber auch über die Grenzen hinaus geschafft.
Der nördlichste Ritterstein liegt bei Göllheim,
der südlichste bei St. Germanshof. Im Westen und Osten werden die Steine durch die Orte
Frankweiler und Pirmasens begrenzt. Insgesamt gibt es 306 dokumentierte Rittersteine.
Andere Quellen sprechen von 307 Rittersteinen.