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Der Weg zur Eule Multi-Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 6/20/2013
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Die Station 3 ( Baum ) wurde vom Sturm zerstört. Vom Referenzpunkt geht es in 382,8 Metern bei 324,5° weiter

Der Weg zur Eule, ist ein 10 Stationen Cache. Es werden unter anderem QR Code Lesegeräte und UV Lampen benötigt. Es muß nichts geschraubt und auseinander gebaut werden!

 

Der Weg zur Eule



Eure Aufgabe:

! Findet mein Zuhause !


Von der Parkposition geht es dann 
mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Startposition.
Hier gibt es den ersten Hinweis für diesen Multi Cache.
Der Multi ist ein Rundkurs mit insgesamt 10 Stationen (inkl. Start & Final) und einer Gesamtlänge von ca. 8500 Meter.
Bitte haltet Euch mit Euren Fahrrädern an die Wege und wenn gegeben an die Trampelfade, halten den Wald sauber und raucht nicht in ihm!

Der Weg zum Ziel kann nicht motorisiert bewältigt werden!
 

Die Eule

Der Name


Die deutsche Sprache kennt die Bezeichnungen „Eule“ und „Kauz“. Diese Unterscheidung wird so in keiner anderen europäischen Sprache getroffen. Im Englischen werden alle Eulenarten als owl und im Niederländischen als uil bezeichnet. Die französische Sprache kennt zwar neben chouette noch den Begriff hibou, jedoch wird letztere Bezeichnung ausschließlich für Eulen mit Federohren wie die Waldohreule verwendet.[1]
Die beiden deutschen Begriffe haben sich lautmalerisch aus den Rufen der Eulen entwickelt. „Eule“ weist auf die heulenden Rufe hin, während „Kauz“ eine Umschreibung der kurzen und markanten Rufe ist. Der Begriff Eule wird im Deutschen vorwiegend für Arten verwendet, die in ihrem Erscheinungsbild schlank wirken. Kauz – im Deutschen auch für die Gattung Strix verwendet – bezeichnet meist Arten, die eher gedrungen und rundlich wirken.[1]
 


Anatomische Merkmale


Eulen besitzen eine sehr typische Gestalt. Als auf die nächtliche Jagd spezialisierte Vögel unterscheiden sich Eulen von anderen Vögeln durch spezifische anatomische Merkmale. Der Körper ist gedrungen und der Kopf, im Vergleich zu dem anderer Vögel, auffällig groß und rundlich. Der Schnabel der Eulen ist stark gekrümmt und scharfkantig.
Eulen haben große, nach vorn gerichtete Augen mit einer relativ verkürzten Retina und einer konvexen Linse, die von einem langen Tubus aus Skleralknöchelchen, dem Skleralring, umgeben sind. Diese Augen ermöglichen es ihnen, Gegenstände sowie ihre Beutetiere räumlich zu sehen und Geschwindigkeiten und Abstände abzuschätzen (binokulares Sehen). Die Augen selbst sind unbeweglich, stattdessen können die Tiere ihren Kopf bis zu 270° drehen, wodurch das Gesichtsfeld stark erweitert wird. Geschützt werden die Augen durch ein oberes und ein unteres Augenlid sowie durch eine Nickhaut, die das Auge bedecken können.

 



Lebensweise



Ruheverhalten und Flug

Die meisten Eulen sind nachtaktiv. Sie jagen in der Nacht und schlafen am Tag. Ausnahmen sind die tagaktive Sumpfohreule und die mitunter tagaktive Schnee-Eule.

Jagdweisen

Eulen sind vor allem auf nachtaktive Beutetiere spezialisiert. Die von den Eulen praktizierte Jagdtechnik ist dabei artspezifisch, von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten geprägt und auch beuteabhängig. Generell praktizieren die Arten, die im Wald leben, eher eine Ansitzjagd, bei der sie von einer Warte (Ausschauplatz) aus auf Beute lauern. Eulen, die offenere Landschaften bewohnen, jagen durch Pirschflüge, bei der sie aus dem Flug heraus ihre Beute erspähen oder hören. Letzteres gilt beispielsweise für die Schleiereule. Diese greift aber auf die Ansitzjagd zurück, wenn schlechtes Wetter diese Pirschflüge einschränkt.
Viele Eulenarten sind außerdem geschickte Bodenjäger, die in der Lage sind, eine am Boden davonhuschende Maus einzuholen. Die typischste Beuteerwerbshandlung ist jedoch das konzentrierte Fixieren der Beute von einer Warte oder aus dem Flug heraus, ein Abbremsen des Fluges unmittelbar vor dem Zusammentreffen mit der Beute, wobei die Beine nach vorne gestreckt und die Zehen weit gespreizt werden und ein rascher Tötungsbiss, während gleichzeitig die Beute mit den kräftigen Fängen „gewalkt“ wird und die Flügel in der sogenannten „Fangstellung“ weit über die Beute gespreizt werden.

Beuteschema

Für die meisten Eulenarten sind Kleinsäuger wie Mäuse die bevorzugte Beute. Zum Beutespektrum gehören jedoch auch Fische, Schlangen, Regenwürmer, Schnecken, Fledermäuse, Frösche, Motten und große Käfer. Viele Eulenarten fressen auch Aas, was insbesondere den Uhu bei Untersuchungen seines Gewölles immer wieder auch als Schädling erscheinen ließ, da sich sogar Hirsch- und Rehbestandteile nachweisen lassen.
Große Eulen jagen auch andere kleinere Eulenarten. Dies gilt insbesondere für den Uhu, bei dem Waldkauz und Waldohreule einen nicht unerheblichen Beutebestandteil ausmachen.

Hassreaktion anderer Vogelarten auf Eulen

Die meisten Eulenarten besitzen Erkennungsmerkmale, die sie eindeutig als Eule charakterisieren. Dazu gehört der große kugelige Kopf mit den nach vorne gerichteten Augen, die gedrungene Gestalt und das plustrige Gefieder. Andere Vogelarten erkennen darin ihren Fressfeind und reagieren, wenn sie während des Tages Eulen in ihrem Versteck entdecken, mit aggressivem Verhalten. Dieses sogenannte „Hassen“ von Vögeln auf Eulen macht sich der Mensch gelegentlich bis heute zunutze. Eulen wurden vor dem Versteck des Jägers aufgebaumt und die so angelockten Vögel abgeschossen oder mit Netzen eingefangen. So verwendete man beispielsweise den Steinkauz zum Fang von Drosseln und den Uhu für die Jagd auf Krähen und Greifvögel. Heute ist diese sogenannte Hüttenjagd mit lebenden Lockvögeln verboten.

Eulenschutz

Fast alle Eulenarten gelten in Deutschland als gefährdete Art. Für den Rückgang ihrer Populationen ist vor allem die Habitatzerstörung der alten, naturbelassenen Wälder verantwortlich. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft stehen auch weniger Kleinsäuger als Nahrungsquelle zur Verfügung.
Bei Uhus wurden in einer Studie Todfunde ausgewertet und ermittelt, dass der direkte Tod an Oberleitungen Verlustsursache Nummer eins in Deutschland ist. Die Vögel bekommen einen tödlichen Schlag, wenn sie zugleich den Stromleiter und einen geerdeten Träger berühren oder zwei Leitungen mit verschiedener Spannung.[2]
Deshalb wurde beispielsweise in Schleswig-Holstein 1983 ein Programm zur Wiedereinbürgerung des Uhus initiiert. Damit sollte eine stabile Brutpopulation dieser Eulenart geschaffen werden, die im letzten Jahrhundert in Schleswig-Holstein ausgerottet wurde. Der Landesverband Eulenschutz in Schleswig-Holstein e.V. stellte an ausgewählten Orten des Landes Auswilderungsvolieren auf und besetzte sie jeweils mit einem Zuchtpaar. Die dort gezüchteten Junguhus wurden nach dem Flüggewerden an das Freileben gewöhnt. Im Zeitraum von 1980 bis 2002 wurden so in 28 Gebieten insgesamt mehr als 600 Uhus ausgewildert. 2006 wurden über 100 Bruten mit mehr als 150 flüggen Jungvögeln registriert.
Teilweise werden die Brutplätze der Schleiereule, des Steinkauzes und des Raufußkauzes durch Naturschutzverbände gesichert und entsprechende Monitoringprogramme durchgeführt. Die Eulenarten Waldkauz, Waldohreule und Sumpfohreule sind vor allem auf Biotopschutzmaßnahmen angewiesen.[3]

 



Quellennachweise:  
Text  übernommen von  https://de.wikipedia.org/wiki/Eulen
 Einzelnachweise
1. ↑ a b Viktor Wember: Die Namen der Vögel Europas – Bedeutung der deutschen und wissenschaftlichen Namen. Aula-Verlag, Wiebelsheim 2007, ISBN 978-3-89104-709-5, S. 141.
2. ↑ Gefährdung von Vögeln an Energiefreileitungen auf Naturschutzrecht.net
3. ↑ Artenhilfsprogramm Eulen auf den Seiten der Landesregierung Schleswig-Holstein

Additional Hints (Decrypt)

iba Fg_02 trug rf mhz Ersreramchaxg haq iba qbeg trug rf va 382,8 Zrgrea orv 324,5° jrvgre Fg_08 = fvrur Fcbvyre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)