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[Wasser] H2O- Tropfen #18 - Bettelwurfgold Traditional Cache

Hidden : 8/21/2013
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Logo H2O Tropfen #18

"Bettelwurfgold" bezeichnet das hochwertige Trinkwasser aus dem Halltal, mit dem wir gesegnet sind...


Trinkwasserstollen von Oben

Die Wasserqualität

Das im Trinkwasserstollen gewonnene Trinkwasser besticht vor allem durch seine unverändert hohe Qualität. Es ist farblos, klar, etwa 5° kühl und geruchlos. Es handelt sich um ein leicht alkalisches Wasser, das der Härte nach als weich eingestuft wird (5 dh - Deutsche Härtegrade).

An der Quelle

Das Quellgebiet

Das Einzugsgebiet der Quellen im Bettelwurfmassiv befindet sich in nicht beweidetem Ödland, ist land- und forstwirtschaftlich nicht nutzbar und wurde zudem zum Wasserschongebiet erhoben. Das Wasser wird direkt im Wettersteinkalk gefasst und ist so gegen äußere Einflüsse gut geschützt. Bis zu seiner Nutzung verweilt das Wasser zwischen 8 und 13 Jahre im Berg.

Technik im Stollen

Der Trinkwasserstollen

Rund 1 km tief ragt der Trinkwasserstollen ins Bergmassiv und fördert - je nach Jahreszeit - zwischen 240 und 450 l pro Sekunde vom kostbaren Nass. Zum Vergleich: der Wasserbedarf von Absam und Hall beträgt bis zu 140 l pro Sekunde.

Im Stollen

Als 1992 ein Murenabgang die Trinkwasserversorgung von Absam und Hall lahm legte, starteten die beiden Gemeinden eines der wohl imposantesten Trinkwasserprojekte in Tirol. Nach siebenjähriger Bautätigkeit und einem Investitionsvolumen von € 9,5 Mio. konnte 2001 erstmals qualitativ hochwertiges Trinkwasser direkt aus dem Bergstock des Bettelwurfgebirges genutzt werden. Ein Trinkwasserkraftwerk sorgt zudem für die Erzeugung von ca. 850.000 kWh Strom pro Jahr. Damit können rund 210 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden.

Im Stollen

Naturschatz aus dem Bettelwurf

Was wären wir ohne Wasser? Der Mensch selbst besteht zu 70 Prozent aus Wasser, das menschliche Gehirn zu 90 Prozent. Im täglichen Leben ist Wasser nicht wegzudenken, sei es am Morgen, zum Baden und Duschen, zum Trinken, Wäschewaschen oder für die Toilettenspülung, um nur einige der Anwendungen des Wassers zu nennen. Wasser ist unser wichtigstes und kostbarstes Lebensmittel, das durch kein anderes ersetzbar ist.

Stollen von Aussen

Durch die Erschließung des Bergwassers im Wasserschongebiet des Bettelwurfmassives wurde eine solide Grundlage für die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Absam und der Stadt Hall in Tirol für die Zukunft geschaffen.

Technik

Der Wasserkreislauf

Niederschläge sind die Grundlage der Wasserversorgung von Hall. Das Wasser fließt ab, entweder oberirdisch in Form von Bächen und Flüssen oder unterirdisch in Form von Porenwasser wie im Bettelwurfgebirge. Um das kostbare Nass aus dem Berg zu gewinnen, bedarf es des Wasserstollens, wo das Wasser „gefasst“ wird. Darüber hinaus, muss das Trinkwasser in eigenen Hochbehältern gespeichert werden.

Trinkwasserhochbehälter

In Hall wird das Wasser im Hochbehälter in der Walderstrasse mit 2 x 2.400 m3 und in einem weiteren, kleineren, am Halltalerhof mit 376 m3 gespeichert.

Das Wasser wird dann in Druckrohrleitungen vom Margarethenstollen zum ersten Hochbehälter durch zwei Wasserkraftwerke geleitet – jenes direkt im Trinkwasserstollen und ein weiteres direkt beim Hochbehälter in der Walderstraße. Von dort aus fließt das Trinkwasser in den Hochbehälter Halltalerhof, von dem aus das Ortsnetz von Hall gespeist wird. Ein viertes Kraftwerk dient der energetischen Nutzung der Jakobibründlquellen und zur Notwasserung.[Quelle: Hall AG: http://www.hall.ag/]

Quelle

Der Geocache

Der Cache befindet sich taleinwärts nach dem Trinkwasserstollen und auch nach dem Bettelwurfeck.

Kraftwerk

Annäherung an den Cache kann flussaufwärts oder flussabwärts erfolgen, je nach Wasserführung des Baches ist aber mit nassen Füssen zu rechnen... (Gummistiefel? Schuhe ausziehen? Kneippen! Echt kalt! Super Erfrischung!) Je nach Zugang muss man auch eventuell etwas klettern oder über Steine balancieren... Bei übermäßiger Wasserführung, bei/nach starkem Regen und widrigen Verhältnissen NICHT ins Bachbett klettern, der Bach ist dann sehr reißend! Jeder Geocacher ist wie immer für sich selbst verantwortlich!

Bettelwurfeck

dieser Cache entstammt dem Cache <"Wasser, ein Tropfencache: Die Quelle [#00]"...

Additional Hints (No hints available.)