Dieses Feldgehölz wurde bis vor drei Jahren von einem Vogel aus der Ordnung der Eulen bewohnt, was man an den zahlreichen Gewöllen erkennen konnte.
Ein Feldgehölz ist ein kleinflächiger Bestand von Bäumen und Sträuchern.
Die den Rand der Feldgehölze (hier Birken, Espen, Rotbuche, Esche, Kiefer, Lärche) säumenden Sträucher (Pfaffenhütchen) und hochwüchsigen Stauden machen nur einen kleineren Anteil der Arten aus. Im Inneren findet man ein waldähnliches Kleinklima. Die Randbereiche hingegen weisen durch unterschiedliche Exposition große Kleinklimaunterschiede aus. Das Verhältnis der Blattfläche zur Bodenfläche ist höher als beim Wald.
Als Überreste von ehemaligem Wald oder als Anpflanzungsmaßnahmen tragen Feldgehölze zum Artenreichtum der Kulturlandschaft bei, dienen als landschaftliche Gliederung, stellen zwischen den Wirtschaftsflächen naturartige Elemente dar und haben darüber hinaus eine große ökologische Bedeutung. Als Kleinstrukturen bilden sie beispielsweise Trittsteine zwischen verschiedenen faunistisch wertvollen Biotopen im Rahmen des Biotopverbunds, sind Lebens- und Wohnraum für einheimische, teils bedrohte Arten, bieten Nahrungsraum und Überwinterungsquartiere.
Bei schönem Wetter kann man hier Rotmilane, Mäusebussarde und rüttelnde Turmfalken beobachten.
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