Dieser Cache eignet sich bestens, um nach einem Besuch des "Botanischen Gartens Schellerhau" noch einmal kurz vorbei zu schauen. Wer zuerst beim Cache ist, dem ist der Botanische Garten mit seinem Klangerlebnispfad für einen Besuch danach sehr zu empfehlen! Der Cache führt Euch zu einem Talblick, wenn nicht DEM schönsten Talblick von Schellerhau. Dieser offenbart Euch ein Stück Ortsgeschichte:
"1546 tauchte Schellerhau erstmalig im Landessteuerverzeichnis auf und schon 1551 waren alle Flurteile an 19 steuerzahlende Eigentümer vergeben. (...) Man hatte einen Raum von 21 Hufen, reichlich 5 km Länge und 1,5 - 2,2 km Breite als Gesamtflur ausgemessen und ihn nach Art des Hufensystems vom Anfang bis zum Ende in gleich laufende Streifen geteilt. Die Grundstücksstreifen wurden quer durch die gesamte Flur, von Wald zu Wald, gezogen. DIe Gehöfte wurden in einer Reihe angelegt. Schellerhau ist von der Schinderbrücke bis zur Kirche ein einreihiges Waldhufendorf. Von der Kirche bis zur Bärenfelser Flur sind die Gehöfte in zwei Reihen längs der Straße und des Matthäusweges angelegt. Das Dorf, dessen Häuser in einer langen Reihe verstreut lagen, wirkt bis heute noch sehr weit und offen." (Auszug aus Gemeindeverwaltung und dem Pfarramt Schellerhau: Aus der Heimatgeschichte von Schellerhau, Copyright Verlagsbüro Irene Reintzsch, Leipzig, 1993.)
DIe Hufen, auf denen jeweils die Gehöfte liegen, wurden seit jeher von Steinrücken begrenzt. Diese sind heute noch gut erkennbar, was dieser Ausblick zeigt. Ein Exemplar müsste unmittelbar vor Euch liegen.
In der Nähe steht eine Bank, welche Euch zum Verweilen und Ausblick-Genießen einladen möchte.
Nun noch einige Fakten: Durch Lesen & Wahrnehmen des Hinweises kann ein "Zertrampeln" der nahegelegenen Bergwiese in ihrer Blütezeit verhindert werden, da etwas dieser Art (Heinweis) auf der Wiese nicht existiert und ein Betreten daher nicht von Nöten ist. Durch die Fußwegnähe kann man Beobachter (Ich verwehre mich gegen das Wort "Muggel") natürlich nicht ausschließen. Im Winter ist das Auffinden des Caches aufgrund hoher Schneemassen nahezu unmöglich.