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Glück Auf! - Zeche Bruchstraße 1/2 Traditional Cache

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Mass-to-charge: Regelmäßige Wartung kann derzeit leider nicht sichergestellt werden.

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Hidden : 6/27/2013
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein Nano, der euch auf die Spuren des Bergbaus in Bochum-Langendreer führt. Viel Spaß!


"Glück Auf!", dieser Bermannsgruß, mit dem u.a. ein gesundes Ausfahren aus dem Bergwerk nach Schichtende verbunden ist, war jahrzehntelang im Ruhrgebiet zu vernehmen. Im Zeichen dieses Grußes soll nun diese Reihe stehen, um euch nach und nach zu Relikten der "schwarzen" Zeit des Ruhrgebiets zu führen; und zwar zu solchen, die fernab eines Weltkulturerbes "Zollverein" von dieser Zeit zeugen und oftmals übersehen werden. Dieser Cache aus der Reihe führt euch in den Bochumer Norden zur ehemaligen Schachtanlage Bruchstraße ½.

Die Wurzeln der Zeche Bruchstraße (benannt nach der durch das Langendreer Bruch führenden Straße) lassen sich bis ins Jahr 1769 zurückverfolgen. Nach mehreren Besitzerwechseln des dazugehörigen Grubenfeldes erfolgte jedoch erst 1872 das Abteufen eines ersten Schachtes, welcher jedoch nach knapp 20 m Teufe zu Bruch ging und verfüllt wurde. Ein zweiter Versuch hingegen gelang, und der Schacht 1 (Gustav) kam 1874 in Förderung, 1878 gefolgt von einem ersten Luftschacht. Im Zuge weiterer Expansion kamen in den folgenden 40 Jahren noch 3 weitere Schächte in Betrieb. Zeitgleich mit den Erweiterungen stieg die jährliche Kohleförderung von anfangs 134000 t auf 543000 t im Jahr 1915 und erreichte 1929 schließlich ihr Maximum mit knapp 1 Mio t. Zu ihren Hochzeiten gab die Zeche Bruchstraße mehr als 2700 Beschäftigten Lohn und Brot.

Da die in diesem (relativ kleinen) Abbaufeld vorhandene Kokskohle von herausragender Qualität war, erfolgte neben der Kohleförderung zusätlich die Verkoksung der Kohle in der zecheneigenen Kokerei, welche von 1879 bis 1945 betrieben wurde.

Zwei Besonderheiten zeichneten diese Zeche aus: Zum einen war sie mit einer 1334 m Teufe von allen Anlagen des Zentralreviers am tiefsten in das Ruhrkarbon vorgedrungen. Zum anderen war sie wegen ihrer zahlreichen Schlagwetter und Kohlestaubexplosionen eine der am gefürchtetsten Anlagen des Reviers.


Am 30.03.1962 erfolgte die Stilllegung der Zeche. Ursache hierfür war das Betreiben der Stadt Bochum, auf dem Gelände die zukunftsträchtigere Automobilindustrie - in Form der Adam Opel AG – anzusiedeln. Kurz nach dem Abbruch der Zeche erfolgte die Errichtung der Opel-Werke II/III. Nach knapp 50 Jahren steht das Gelände – nach dem „Aus“ des Opel-Standortes Bochum - abermals vor großen Veränderungen. An die Zeche selbst erinnern nur noch eine altersschwache Mauer sowie die Überreste des Landabsatzes, welche ihr vom Wallbaumweg aus (ca. 300 m östlich vom Cache) erkennen könnt.

 

Beim Heben des Caches „sanft“ zur Hand gehen, ebenso beim Zurückstecken (evtl. leicht drehen)! Beim Schließen des Nanos zuerst das Logbuch in den Deckel stecken und diesen dann in die Dose.

 

Additional Hints (Decrypt)

Qvr vaarera Jregr mäuyra... nhpu orv Csynamra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)