Der Parkplatz „Glockenofen“ ist Ausgangspunkt für viele Wanderungen in und um Großhau sowie für so manchen Cache. Es scheint also an der Zeit, sich diesen Ausgangspunkt einmal genauer anzuschauen.
Parken könnt Ihr bei N 50° 44.112 E 006° 22.865
Von hier aus begebt Ihr Euch zum Start (WP 1) bei: N50° 44.078 E006° 22.858.
Ihr sucht einen PETling, welcher Euch die Koordinaten für WP 2 verrät.
Die gesamte Runde beinhaltet 4 WP´s und das Finale. Hier erwartet Euch eine Dose die groß genug ist, um zu tauschen und TB´s sowie Geocoins abzulegen.
Bei WP 3 befindet Ihr Euch in einem Naturschutzgebiet! Das Verlassen der offiziellen Wege ist nicht notwendig! Bitte verhaltet Euch entsprechend.
Noch ein wichtiger Hinweis: Im Hürtgenwald fanden erbitterte Schlachten während des 2. Weltkrieges statt. Noch immer können in den Wäldern Waffen oder auch Munition gefunden werden. Diese Funde sind extrem gefährlich und sollten nicht unterschätzt werden! Solltet Ihr während Eurer Runde auf Überreste des Krieges stoßen empfehle ich, diese liegen zu lassen und den Forst oder die Polizei unter Angabe des Fundortes hierüber zu informieren!
Nach erfolgreichem Beta-Test möchte ich darauf hinweisen, dass die Koordinaten im Bereich des Finals aufgrund dichten Laubdachs sehr springen können. Orientiert Euch daher hier bitte gegebenenfalls am Hinweis!
Erstausstattung: Taschenlocher, Minispiralfeder, Leuchtbutton Herz, Hunde-Quartett. Für die ersten 3 Finder sind Anstecker in der Dose hinterlegt.
Zum Ort:
Bodenfunde lassen auf eine erste Besiedlung der Großhauer Gegend in der Jungsteinzeit und zur Zeit derKelten in der Zeit zwischen 1800 und 300 vor Christus schließen.
Durch einen großen Bedarf an an Holz/Holzkohle als Brenn- und Reduktionsmaterial für den Verhüttungsprozess zur Eisenzeit, entstand infolge ein "Holzeinschlag", was die spätere Bezeichnung des Gebietes als "Hau" (für Holzeinschlag) nach sich zog. Alsbald erfolgte ein weiterer bedeutender Holzeinschlag, diesmal im Gebiet der späteren Gemarkung Kleinhau, jedoch von geringerem, also "kleinerem" Ausmaß, wodurch sich die Ortsnamen Großhau – "großer Holzeinschlag" – und Kleinhau – "kleiner Holzeinschlag" – auch heute noch deutlich ableiten lassen. In den ersten schriftlichen Aufzeichnungen aus den Jahren um 1500 n. Chr. fand sich aber noch die undifferenzierte und allgemeinere Bezeichnung „auf dem Hau“ (uff dem Hauw/Hauwe, 1504; uf dem Haw, 1548; Stadtarchiv Düren) für beide Gebiete.
Soviel zum Namen „Großhau“. Wer sich also bisher darüber wunderte, dass das einwohnerzahlmäßig kleinere Großhau im direkten Vergleich mit Kleinhau diesen Namen trägt (Stand April 2013: Großhau - 537 Einwohner; Kleinhau – 636 Einwohner), so ist dies nun erklärt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Großhau bei den Kämpfen im Hürtgenwald (Allerseelenschlacht) zu 90 Prozent zerstört.
Der Angriff auf Großhau erfolgte damals aus dem "Stolberger Korridor" und wurde durch den damaligen Kriegsberichterstatter und späteren Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway am eigenen Leib erlebt und dokumentiert. Besonders die hart-umkämpften beiden Brücken über die Weiße Wehe, westlich der Grube "Golzenhoffnung", sollten ihm dabei in Erinnerung bleiben. Diese verarbeitete er in seinem Werk: "Across the River and into the Trees" / "Über den Fluß und in die Wälder". Die einzelnen Stationen Hemingways sind auch heute noch auf dem "Hemingway-Trail" erwanderbar. Der Hemingway-Trail ist als Rundwanderweg ausgelegt und startet und endet am Parkplatz "Glockenofen".
Der mündlichen Überlieferung nach entstanden so vermutlich auch aus "Großhauer" Lieferungen nach 1800, Eisenbahnschienen fürs ganze Land. Die Verhüttung und Verarbeitung erfolgte dabei in Lendersdorf. Danach verlor der Eisenerzabbau in Großhau jedoch an Bedeutung und lediglich eine Grube schaffte nochmal eine kurze Auferstehung im Jahre 1938, nämlich die Grube "Golzenhoffnung" in der Nähe des heutigen Parkplatzes "Glockenofen". Es wurde zwar sogar noch ein weiterer langer Stollen vorgetrieben, zu einem richtigen Wirkbetrieb kam es jedoch nicht mehr, so dass die Zeit nach ca. 1850/60 als die eigentliche Endphase anzusehen ist. Der Grund für das beginnende Grubensterben in dieser Zeit war die Tatsache, dass der Hauptabnehmer, also die Hoesch-Werke, ihren Schwerpunkt von Lendersdorf, Schevenhütte, Zweifallshammer usw. ins gerade emporwachsende Ruhrgebiet verlegten.
Quelle: Wikipedia
Ergänzung 06.07.2013: Da ich von diversen Schwierigkeiten bei WP4 gehört habe, ist nun ein Spoilerfoto hinterlegt. Ebenfalls zeigt ein weiteres Foto nun den Eingang zu WP 1.