Hier ist ein Überbleibsel, der alten Dornbirner Ache. Da Fußach einmal eine Hafenstadt war, ein ganz kleiner Multi für alle Seefahrer dieser Welt.
Fußach war damals einer der wichtigsten Warenumschlagplätze im Bodenseeraum. Bereits im 11. Jahrhundert standen Schiffleute und Fuhrleute aus Fozzaha oder Fuozza, wie der Name auch geschrieben wurde, in den Diensten verschiedener Grafen, Fürsten und Klöster Süddeutschlands.Schon im 15. Jahrhundert lag der Transport von Waren und Reisenden zwischen Lindau und Mailand in den Händen der Botenanstalt Spehler & Vis (Weiss). Diese hatte ihren Sitz in Fußach und aus ihr ging 1823 die Spedition Gebrüder Weiss hervor. Ursprünglich besorgten Reiter den Postverkehr, später wurden auch Waren und schließlich Fahrgäste befördert.
Die Hochwassergefahr war früher eine der Hauptsorgen der Rheindeltagemeinden. Von den vielen Rheinüberschwemmungen waren die folgenschwersten die der Jahre 1817, 1834, 1868, 1888 und 1890. Mit der Schaffung des Fußacher Rheindurchstiches im Jahre 1900 wurde ein wirksamer Schutz gegen Rheinüberschwemmungen erreicht. Dies brachte Fußach um die direkte Verbindung zum Bodensee, denn die Dornbirner Ache, bis dahin Zufahrt zum Fußacher Hafen, wurde in ein anderes Bett gelegt und parallel zum neuen Rhein in den Bodensee geleitet.
Der Cache, ein Petling beinhaltet nur ein Logbuch.Bitte Schreibzeug mitbringen und parkt euer Cachemobil nicht im Weg. "Ausfahrt unbedingt freihalten"!!!
Bitte den Behälter wieder gut verschliessen.
Gismann