# 1 : Die ärmscht Sau vun Woinem
Es war einmal ein Cacher, der in Weinheim-Lützelsachsen ganz friedlich vor sich hin lebte, mal mehr, mal weniger Dosen fand, auf seinen Wanderungen und Streifzügen durch sein Hobby viele schöne Fleckchen rund um seinen beschaulichen Heimatort gesehen und fast ebenso viele ansprechend bedost hatte. Er wählte sich einst den klangvollen Namen Tom 66 und wurde mit der Zeit die erste Adresse in und um Weinheim, wenn es um Caches mit Bezug zu historisch oder sonstwie interessanten Orten ging. Versteckte Kleinode wie die Wallburg, die Römerbrücke oder gar ein Feenschloss zeigte er der staunenden Cachergemeinde, und das war gut so. So ging es jahrein, jahraus, bis irgendwann...
...einer auszog, das Cachen zu lernen und am Ende sogar eigene Dosen zu legen. Zog Tom anfangs nur etwas misstrauisch eine Augenbraue hoch, als die ersten Dosen eines gewissen „TrashyHonc“ und dieser „Fredda*“ auf der Bildfläche erschienen, machte die „neue Cacherszene aus der Weststadt“ ihm doch bald Angst und er stellte erstmals seine mittlerweile legendäre Forderung „mer misse redde“. Das wurde mittlerweile auch ausgiebig getan, wenn auch nur teilweise erfolgreich in Toms Sinn. Zu fortgeschrittener Stunde klagt er der Cacherwelt gerne sein Leid, dass er ja die „ärmscht Sau vun Woinem“ ist, da er ja noch so viele Ideen für Caches hat und dauernd andere Leute Stellen bedosen, an denen er schon „seit Jahren etwas legen wollte, aber noch keine Zeit dazu hatte“. Seid nett zu ihm, wenn ihr ihn in freier Wildbahn seht. Wenn ihr ihm auf einem Event einen Schoppen Grauburgunder ausgebt, erzählt er euch vielleicht einen Schwank aus seinem Leben und verrät euch, wo er irgendwann mal noch eine Dose hinlegen will.
Was da wohl wahr ist und was gelogen? Wahr ist jedenfalls die Geschichte von der armen Sau gegenüber, die ihr im Cache findet.
Falls der einlaminierte Artikel wieder verschwunden sein sollte, gibt es einen Link / QR-Code zur Datei im Deckel. Oder PN an mich ;-)