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Kärntner Abwehrkampf Traditional Cache

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HomanDental: Wurde immer beschädigt

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Hidden : 6/30/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:



!!!Als man mit Blut die Grenze schrieb!!!

Gedenkstätte

Dieser Cache dreht sich um den Abwehrkampf in Kärnten und er befindet sich an einem der Orte wo die Grenze verlief... In der Nähe befindet sich auch eine Gedenktafel die man sich ansehen kann! Anbei findet ihr einen geschichtlichen Auszug rund um den Abwehrkampf in Kärnten...

Nachdem Kärnten durch die Kärntner Landesverfassung von 1918 den Beitritt zur Republik Deutschösterreich erklärt hatte, drangen am 5. November 1918 Truppen des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS-Staat) in Südostkärnten ein. Die SHS-Polizei rückte in das Rosen- und untere Gailtal vor. Ferlach und das nördlich der Drau gelegene Völkermarkt und bis in den Süden nach Lavamünd und Sankt Paul im Lavanttal wurden besetzt. Die Kärntner Landesregierung verlegte ihren Sitz angesichts dieser Bedrohung nach Spittal an der Drau.

Am 5. Dezember 1918 beschloss die provisorische Kärntner Landesregierung unter dem LandesverweserArthur Lemisch den bewaffneten Widerstand gegen ein weiteres Vordringen der SHS-Truppen. Die deutschösterreichische Regierung lehnte den Abwehrkampf offiziell ab – das hungernde Land war auf Lebensmittellieferungen aus dem SHS-Staat angewiesen – unterstützte Kärnten jedoch u. a. durch Material- und Truppensendungen. Die Leitung übernahmen Oberstleutnant Ludwig Hülgerth als Landesbefehlshaber und Oberleutnant Hans Steinacher als Truppenführer. Der Befreiungskampf, auch als Kärntner Abwehrkampf bezeichnet, begann im Gailtal mit der Rückeroberung von Arnoldstein am 5. Januar 1919, einem Vormarsch gegen das Rosental und der Rückeroberung von Ferlach. Am 14. Januar wurde ein Waffenstillstand geschlossen; eine amerikanische Kommission (die sogenannte „Miles-Mission“, benannt nach ihrem Leiter Lt. Col. Sherman Miles) studierte vor Ort die strittigen Gebietsfragen. Am 29. April brachen die Jugoslawen den Waffenstillstand, konnten aber keine Gebietsgewinne erzielen. Bis zum 7. Mai 1919 waren alle bis auf die laut Waffenstillstandsvertrag geräumten Gebiete von Kärntner Truppen besetzt.

Zonen

Die Abstimmungszonen A und B mit den Bedingungen für das Stimmrecht

Der Friedensvertrag von St. Germainsah eine Volksabstimmung in Südkärnten vor; ohne Abstimmung wurden das KanaltalItalienund das Mießtal, Unterdrauburg und die Gemeinde Seeland (Kankertal) dem SHS-Königreich zugeschlagen. Sie gehören heute zu Slowenien. Nach dem Beschluss einer Volksabstimmung versuchte der SHS-Staat erneut, durch Waffengewalt vollendete Tatsachen zu schaffen. Reguläre Truppen unter dem Befehl von General Rudolf Maisterüberschritten am 28. Mai 1919 die Grenze und besetzten am 6. Juni Klagenfurt, das sie aber nach Aufforderung des Obersten Rats der Alliierten in Paris wieder räumen mussten. Von da an unterblieben weitere Kämpfe. Insgesamt hatte es bis zu diesem Zeitpunkt allein auf Seite der Kärntner bei den Kämpfen mehr als 200 Tote und 800 Verwundete gegeben.

In der Volksabstimmung am 10. Oktober 1920stimmten in der südlichen „Zone A“ (mit rund 70 % slowenischem Bevölkerungsanteil, und von Truppen des SHS-Staates besetzt) 22.025 Stimmen (59 %) für den Verbleib bei Österreich, 15.279 (41 %) Stimmen gegen Österreich. D. h., fast jeder zweite wahlberechtigte Kärntner mit slowenischer Muttersprache votierte für den Verbleib bei Kärnten, wenn man annimmt, dass alle wahlberechtigten deutschsprachigen Bewohner des Abstimmungsgebietes für den Verbleib bei Österreich stimmten. Hätte sich „Zone A“ für einen Anschluss an das SHS-Reich entschieden, hätte ebenfalls in der kleineren nördlichen, von österreichischen Truppen besetzten „Zone B“ (die auch Klagenfurt beinhaltete) abgestimmt werden müssen.

In der Zeit danach wurde der Abwehrkampf vielfach kontrovers diskutiert bzw. durch die Politik instrumentalisiert. Es kam zu Vereinfachungen und Verzerrungen, die auch durch die sich etablierende Festtagskultur zum 10. Oktober gefördert wurden.

Abstimmung

· Abwehrkampf wurde trotz Niederlage zu politischem Sieg

· Politik machte Kärntner Kampf zu "deutschem" Kampf

Vier Jahre lang hatten sie Seite an Seite für die Habsburger-Monarchie gekämpft, nun standen sie sich feindlich gegenüber. Wenige Tage nach dem Ende des Ersten Weltkrieges marschierten südslawische Truppen in Kärnten ein, um weite Teile des gemischtsprachigen Landes für den neuen Staat der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS) zu beanspruchen. In der Folge griffen die Kärntner zu den Waffen – vom Rest Österreichs übrigens weit mehr unterstützt, als lange Zeit zugegeben. Militärisch war der Kärntner Abwehrkampf kein Erfolg. Im Juni 1919 besetzten jugoslawische Truppen Klagenfurt. Die Bedeutung des Abwehrkampfes liegt anderswo. "Militärisch war er nicht erfolgreich, politisch schon", sagt der Grazer Historiker Stefan Karner. So hätten die Verhandler der Pariser Friedensverträge erkannt, dass sich in Kärnten Widerstand gegen die jugoslawischen Gebietsansprüche regte – im Gegensatz zur Südsteiermark, wo es keinen Widerstand gab, weshalb dieses Gebiet ohne Plebiszit verloren ging.

Aufgrund des Widerstandes der Kärntner setzte US-Präsident Woodrow Wilson für 10. Oktober 1920 eine Volksabstimmung über die Zukunft Südkärntens an. In zwei Zonen sollte abgestimmt werden. Falls in Zone I eine Mehrheit für den Verbleib bei Österreich stimmt, würde die Abstimmung in Zone II entfallen. Alle südlich der Karawanken gelegenen Gebiete (Kanaltal, Seeland und Mießtal) wurden im Friedensvertrag von Saint Germain ohne Abstimmung abgetrennt.

Wappen

59 Prozent stimmten für Verbleib bei Österreich#

Die Ungewissheit dauerte bis zum 13. Oktober 1920 um 18.30 Uhr. Dann erst beendeten 16 Böllerschüsse vom Turm der Klagenfurter Stadtpfarrkirche das bange Warten. Nun war es fix: Die Mehrheit der Südkärntner Bevölkerung hatte sich für den Verbleib bei Österreich ausgesprochen. Das Bemerkenswerte dabei: Von den 22.000 Stimmen für Österreich (59 Prozent) waren 12.000 von slowenischsprachigen Kärntnern. 15.000 stimmten für den SHS-Staat. Dieser akzeptierte die Entscheidung nur zögerlich und erst nach einem neuerlichen Einmarsch.

Der Abwehrkampf, in dem man "man mit Blut die Grenze schrieb", wie es in der Kärntner Landeshymne überhöhend heißt, forderte insgesamt 420 Tote, 270 davon Kärntner. Für das Land und sein Selbstverständnis stellt er mit der Abstimmung das wichtigste identitätsstiftende Ereignis dar.

Neue Brisanz erhielt er im Mai 1945, als jugoslawische Partisanen noch vor den Briten Klagenfurt besetzten. Die Tatsache, dass sich Jugoslawien 1945 „das nehmen wollte, was es 1920 nicht bekommen hat“, wie Karner sagt, festigte in Kärnten die fixe Idee der ständigen slawischen Bedrohung – die sogenannte „Kärntner Urangst“ –, die auch auf die Kärntner Slowenen projiziert wurde. Der Same des Ortstafelstreits war damit quasi gesät. Dass Jugoslawien kommunistisch wurde, tat sein Übriges. Abwehrkampf und Volksabstimmung erhielten schon ab den 1930er Jahren eine neue Deutung. Die Politik instrumentalisierte den Kampf der Kärntner um ihre Landeseinheit als einen „deutschen“ Kampf um Kärnten. Dabei wurde verdrängt, dass viele Slowenischsprachige unter den Abwehrkämpfer waren, "weil sie einfach Kärntner waren", wie Karner sagt.

Die politische Rhetorik wird versöhnlicher#

Fragt man heute die Kärntner nach der Bedeutung des 10. Oktober, erntet man oft nur ein Achselzucken und den Hinweis, dass an diesem Tag halt frei ist. Anders die Politik. Sie hat sich jahrelang des 10. Oktobers bedient, um Feindbilder aufzubauen. Auch heute noch wird Landeshauptmann Gerhard Dörfler nicht müde, die Bedeutung von Abwehrkampf, Volksabstimmung und der Verbrechen der Tito-Partisanen – eine Reaktion auf das brutale Vorgehen des NS-Regimes gegenüber der jugoslawischen Bevölkerung – zu betonen. Doch die Rhetorik wird zunehmend eine andere, eine versöhnlichere. In diesem Sinne sieht Dörfler auch das Motto des großen Festumzuges am kommenden Sonntag: „Gestern – Heute – Morgen“. Unversöhnlich zeigt sich Dörfler allerdings gegenüber dem Kärntner Heimatdienst (KHD), weil der lange gegen die Kärntner Slowenen polemisiert habe. Mittlerweile setzt der KHD allerdings auf Versöhnung und Dialog.

Tafel


Erstfindergeschenk ist in der Dose eingewickelt!!!

Inventar:

- Logbuch

- Stift

- Deko

- Erstfindergeschenk

FTF: suchri


Additional Hints (Decrypt)

Nz Hsre nhs qre Uöur qre Tnoryhat

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)