Unsere Heide
Ich möchte euch etwas über die Schwarzheider Geschichte erzählen.
Aber auch einmal etwas von unserer Natur zeigen.
Deshalb ist diese neue Serie entstanden.
Die Runde führt euch teilweise abseits der Hauptwege entlang einer Sumpffläche.
Sie ist aber trotz allem, dank des Solarparks, bis auf ein etwa 60m langes Teilstück mit dem Rad zu bewältigen.
Schmalspurräder sind hier nicht angebracht.
Die gesamte Runde ist etwa 6km lang.

Pommelheide?
In einer Karte von Zürner, die die Durchführung des Zeithainer Lustlagers 1730 wiedergibt,
werden Zschornegosda als Zschornogousta und Naundorf als Naundörffgen bezeichnet.
Die Pommelheide wird mit Pommel Heyde und der Skyroteich mit Sciro Teich erwähnt. Die Karte enthält eine Straße, die von Ruhland kommt nach Naundorf.
Nördlich Naundorf verzweigt sie sich in Richtung Hörlitz und weiter nach Senftenberg, ohne Brieske einzubeziehen,
nach Schipkau sowie eine dritte Straße durch die Pommelheide wohl in weiterer Richtung nach Finsterwalde. Auch hier wird Kostebrau scheinbar nicht berührt.
Eine Straße nach Westen in Richtung Zschornegosda ist nicht eingezeichnet.
Die in der Hasseschen „Reisebeschreibung durch die Umgebung Dresdens 1804“ mehrfach genannte Pommel- oder Bommelheide wird von Schumann 1821 als eine ansehnliche Waldung im Herzogtum Sachsen im Amte Senftenberg bezeichnet. Sie liege westlich von der genannten Stadt zwischen den Dörfern Zschipkau, Costebrau, Kleinleipisch, Naundorf und Zschornegosda. Einige Jahre später schreibt aber Schumann, daß sie von ihm falsch begrenzt sei, indem sie so als eine Gesamtheit von Teilen der Finsterwalder und Mückenberger Heide erscheint. „Die eigentliche Pommelheide stößt aber nur im Nordwesten mit der Finsterwalder Heide zusammen. Sie breitet sich vielmehr zwischen Costebrau, Tschernegoste, dem anderen Naundorf, Brießke, Hörlitz und Klettwitz aus... .“
Die Lehragsmühle (auch Leyermühler, Liracksmühlgen und andere Schreibweisen) in der Pommelheide wird im Mühlenbuch erwähnt. Sie gehörte zwar in der Pommelheide liegend zu Costebrau. 1955 musste sie zwischen Schipkau und Kostebrau dem Bergbau weichen. Teilstücke wurden danach im Museum Senftenberg neu aufgestellt.
Ein oberschlächtiges Wasserrad trieb die Mahlmühle, die Hirsestampfen, die Hammerquetschmühle (Leinölgewinnung) und zusätzlich eine Sägemühle an.
Spätere Umsetzung der Teilstücke zum Standort der ehemaligen Amtsmühle Senftenberg am Elsterwehr im Jahre 1994.
Das Amt besaß in der Pommelheide drei größere Fischteiche; Ober-, Unter- und Pommelteich. Naja und nun haben wir den Laugkteich und vielleicht in ferner Zukunft fangen wir Fische darin.