Hallo zusammen,
es sind nun schon wieder viele Wochen vergangen seit ich mich das letzte Mal an euch gewendet habe.
Für alle, welche mich noch nicht kennen, ich bin Frater Johannes, Novize und Bibliothekar im Kloster Speinshart.
Nach meiner kurzen Vorstellung möchte ich Ihnen aber den wahren Grund nennen, warum ich mich an Sie wende.
In den letzten Monaten ereigneten sich seltsame Dinge hier im Kloster.
Mir sind diese Ereignisse nicht entgangen. Pater Bernhard, mein Mentor, wollte mich zuerst nicht in die Angelegenheiten hineinziehen. Ich sei schließlich nur Novize. Aber auf mein unablässiges Drängen hin verriet er mir doch den wahren Grund der Aufregung. Kurz vor meiner Ankunft wurde bei Renovierungsarbeiten eine alte Schatulle entdeckt. Darin waren einige unleserliche Schriftstücke enthalten. Der Abt ist sehr besorgt, denn die erste Sichtung gibt ihm auch allen Grund dazu. „Du musst wissen, Johannes, es gab in den vergangen Jahrhunderten auch dunkle Zeiten hier im Kloster“. Die Gerüchte verhärten sich, dass die Schatulle im Zusammenhang mit der kurzzeitigen Auflassung des Klosters unter Abt Johann III. Georg von Gleißenthal im Jahr 1557 steht. Damals verschwand ein Großteil des Klosterschatzes. Pater Bernhard konnte sich gar nicht mehr beruhigen.
Schließlich gelang es mir doch, seine Aufmerksamkeit zurückzuerobern. Meine Argumente überzeugten ihn. Als Bibliothekar hatte ich in den letzten Jahren viele solcher mysteriösen Schriftstücke aus allerlei aufgelassenen Klosterbibliotheken in den Händen halten dürfen. Somit bot ich ihm meine Hilfe bei der Aufklärung der gefundenen Schriftstücke an.
Daher bitte ich Sie, mir auch jetzt wieder bei der Erforschung der Klostergeschichte behilflich zu sein.
Ich stelle dem aufmerksamen Leser ab und zu einige Dokumente zur Verfügung und bitte ihn, mir bei der Aufklärung zu unterstützen.
Aufgabe IV - Der Garten der Erkenntnis
Heute, einen Tag nach dem Namenstag des Apostels Thomas, bitte ich Sie wieder um ihre geschätzte Aufmerksamkeit.
Vor einigen Wochen kam Pater Bernhard überstützt in mein Zimmer gelaufen. Ganz außer Atem überreichte er mir einen Brief von Frater Walahfried aus Papua Neuguinea. Was haben wir mit Papa Neuguinea zu tun, fragte ich ihn. Nun, er erklärte mir die Hintergründe zu diesem Schreiben und den Lebenslauf von Frater Walahfried.
Er verbrachte seine ersten Jahre als Frater in unserem Kloster, bevor er 1933 ins ferne Papua Neuguinea verreiste.
Dem Scheiben war auch ein kleines Päckchen mit den Hinterlassenschaften von Frater Walahfried beigefügt. Darin ein Plan eines Kräutergartens und ein ominöser Flurplan aus vergangen Jahren bei Schloss Weihersberg.
Das Schreiben und die Pläne habe ich für euch im Anhang angefügt.
Soweit ich den Aufzeichnungen verstanden habe, konnte er den Spuren Pater Leonhart folgen. Pater Leonharts Fuchs war unter Abt Johann III. Georg von Gleißenthal für die Kranken im Hospiz zuständig. Weit über die Grenzen des Klosters war er für seine Heilkräfte bekannt.
Pater Leonhart versteckte wohl den vierten Hinweis, welcher das Klostergeheimnis verbirgt, in den Wäldern von Speinshart.
Beginnt dieses Mal euer Abenteuer bei Schloss Weihersberg am Marterl, welches auf der Karte eingetragen ist. Es befindet sich direkt an der Straße. Dort müsst ihr nichts finden.
Um erfolgreich zu sein, nehmt den Plan des Kräutergartens und das Schreiben Frater Walahfrieds mit auf eure Reise.
Dies ist nur die vierte Episode auf dem Weg, das Geheimnis zu lüften. Wenn ihr am Ort dieser Aufgabe angekommen seid, werdet ihr den Klosterschatz wohl nicht finden.
Aber zusammen mit den drei bereits veröffentlichten Aufgaben sollte nun das Geheimnis des Klosters gelüftet werden können.
Ach ja, ich hätte es fast vergessen zu sagen: nehmt einen Fotoapparat mit. Eventuell gibt es Dinge zu dokumentieren, welche sich im Final befinden.