Beschreibung
Einige Jahre nach Auffindung eines Marienbildes wurde 1712 drei Kilometer südwestlich vom Dorf eine Wallfahrtskapelle errichtet, bei der sich auch ein Eremit niederließ. Ihre Reste wurden 1803 abgebrochen. Auf Initiative voll Pfarrer und wurde 1908 / 09 in der Nähe des alten Standortes die heutige Bildchen-Kapelle nach Plänen von Mockenhaupt aus gelben Kalksteinbossenquadern errichtet. Der neuromanische Bau besitzt einen Dachreiter und schließt halbrund wie auch die beiden Chorfenster und die Dreierfenstergruppen im Schiff mit ihren eingestellten Säulchen. Im mittleren, erhöhten Bogen einer Drillingsarkade über dem Eingangsportal steht eine Marienfigur. Ein kleiner Baldachin schützt sie. Die beiden seitlichen Bögen umrahmen Fenster. Portal- und Fenstergewände, das Trauf- und Giebelgesims bestehen aus rotem Sandstein. Das Innere des kleinen Saalbaues wird von einem Kreuzgratgewölbe gedeckt; ein weiter Triumphbogen erschließt den kleinen Chor. Neuromanisch sind der Baldachinaltaraufsatz mit dem Andachtsbild der Muttergottes und die reiche Ausmalung, die 1982 nach Befund wieder hergestellt wurde. Mariensymbole aus der Lauretanischen Litanei zieren die Verglasung von 1952.
Zum Cache
Die Kapelle muss nicht betreten werden (man darf aber gerne), die Tafeln sind nur zum Anschauen, nicht zum Cachen. Ein Holzzaun kann überstiegen werden, muss er aber nicht (man kann auch drum herum laufen)
Bitte das versteckt wieder genauso hinterlassen, wie ihr es vorgefunden habt.
Alles auf eigene Verantwortung.
Viel Spass