In Zeiten von Kirchenschließungen ist der Einsatz des Kapellenvereins "Zu den fünf Wunden" in der Bauerschaft Altenburg in Laer ein ermutigendes Zeichen. Neun katholische und evangelische Christen gründeten im März 2009 den Kapellenverein, zu dem heute 60 Förderer gehören, und gemeinsam wurde eine eigene Kapelle gebaut – mit Fachwissen, zupackenden Händen und in ökumenischer Einheit. Sogar ein Glockenturm gehört zu dem schmucken Kapellchen.
Ausdruck von Dankbarkeit und Entschlossenheit
Vieles in der Kirche ist im Umbruch, manche schmerzhafte Entscheidung unumgänglich. Dazu gehören auch Kirchenschließungen. Die Frauen und Männer des Kapellenvereins aber haben ihrem Glauben ein unverrückbares Zeichen gesetzt – aus Dankbarkeit für Gottes Lebensgeleit. Sie haben nicht nur geklagt, sondern angepackt und eine Kirche so gebaut, wie sie sein soll: ökumenisch vereint.
Quelle: Kirche + Leben
Die Kapelle ist abends bis 19 Uhr geöffnet.
Der Kapellenverein zu den fünf Wunden in Laer hatte im Juni 2009 mit dem Bau der Kapelle begonnen
Offene Begegnungsstätte: Richtfest in der Altenburg - Neue Kapelle am „Fünf-Wunden-Kreuz“ - Lesen Sie mehr auf:
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