Zum Friedhof St. Martini
In der historischen Friedhofsanlage St. Martini finden sich Gedenksteine und Grabplatten bekannter braunschweiger Persönlichkeiten wie Hermann Tönnies (1694–1770) und seine Frau Magdalena Catharina (1705–1786), der Dichter Johann Anton Leisewitz (1752–1806) und der Maler Rudolf Friedrich Henneberg (1825–1876) mit seiner Frau Minna.
Schon seit 1712 gab es an dieser Stelle einen Friedhof der St.-Martini-Gemeinde. Seit Eröffnung des Hauptfriedhofs an der Helmstedter Straße im Jahr 1887 wurden die vielen umliegenden Friedhöfe Braunschweigs sukzessive geschlossen und entwidmet. Der Friedhof der Gemeinde St. Martin wurde schließlich ab 1909 nicht mehr belegt.
Der verwilderte Friedhof wurde 1937 zu einer öffentlichen Grünanlage umgestaltet. Auf einem kleineren Teil davon befinden sich heute eine Kindertagesstätte und ein Spielplatz. Im Jahr 2009 wurde die Parkanlage mit Unterstützung der Richard-Borek-Stiftung und des evangelischen Kirchenverbandes grundlegend saniert.
Zum Cache
Die Startkoordinaten führen euch zum Haupteingang der historischen Friedhofsanlage St. Martini. Bitte beachtet die Öffnungszeiten der Friedhofsanlage:
01.11. bis 15.02.: 7 bis 17 Uhr
16.02. bis 31.03.: 7 bis 18 Uhr
01.04. bis 30.09.: 7 bis 20 Uhr
01.10. bis 31.10.: 7 bis 18 Uhr
Zu keiner Zeit müssen die Wege verlassen oder Grünanlagen betreten werden!
Direkt hinter dem Eingangstor findet ihr eine Informationstafel. Das Grundstück an der Hohetrift (der heutigen Goslarschen Straße), das die Gemeinde 1712 als Ersatz für den Kirchhof zum Heiligen Geist erwarb, trug die Nr. A.
Gegenüber dem Haupteingang steht gleich ein großer Gedenkstein, dessen Inschrifttafel leider nicht mehr existiert. Ihr könnt aber am Stein ablesen, dass er im Jahr BCDE errichtet wurde.
Wendet ihr euch nun nach links, um den Rundgang zu beginnen, seht ihr gleich links ein Paar gerader Gedenksteine. Auf dem linken steht ein aus F Wörtern bestehender Sinnspruch. Auf der euch zugewandten Seite des rechten Steins stehen G Wörter.
Geht ihr den Rundweg weiter, so seht ihr in der südwestlichen Ecke des Friedhofs den reich verzierten Grabstein von Hermann Tönnies (Grabstein Nr. 4 auf der Infotafel vom Eingang). Findet sich ganz unten auf der Steinmitte die Darstellung eines Engels (H=7), eines Totenkopfes (H=5), einer Amphore (H=3) oder einer Schriftrolle (H=1)?
Nun habt ihr auch schon alle Informationen zusammen. Die Summe aller Zahlen von A bis H sollte 71 ergeben. Jetzt könnt ihr euch zum Finale bei
N 52° 15.(E–B)(B+H)(C–E+G)
E 10° 30.(A–F–D)(H–B)(F–C–H)
begeben. Und bitte denkt daran: Zu keiner Zeit müssen die Wege verlassen oder Grünanlagen betreten werden!
Bitte benutzt beim Verstecken wieder die vorgesehene »Halterung«. Dort ist die Dose sicher angebracht und vor Blicken geschützt!
Viel Spaß und viel Erfolg beim Rundgang über den Friedhof St. Martini und beim Heben der Dose wünschen Mac & Draky!