Dieser Multicache führt euch ins idyllische Rengsdorfer Umland.
Die Runde ist für Kinder, vor allem die ganz kleinen und diejenigen, die sich noch jung fühlen, angelegt. Ebenso für diejenigen, die gern durch die Natur spazieren und schöne Eindrücke sammeln möchten.


Der Zwergenweg 1 heißt „Wasserspaß und Wildgehege" und startet am Wanderparkplatz Obere Mühle. Er ist mit einer roten Zwergenmütze markiert und mit 2,3 km und 60 Höhenmetern ein angenehm zu laufender Zwergenweg.
Info: Für diesen Cache nutze ich ausschliesslich den Zwergenrundweg. Wer dem Zwergenweg bis nach Rengsdorf folgen möchte, kann am Freibad Rengsdorf eine Pause einlegen, bevor er den gleichen Weg zum Parkplatz zurück läuft.
Die Tour dauert gut 30-60 Minuten und führt euch zu 6 Stationen/Tafeln, auf denen die Werte A-F zur Berechnung des Finals zu finden sind.
Bitte den Cache wieder gut verstecken. Beachtet die Waypoints und auf geht's!

Traurig, ja traurig war er. Weshalb konnte er nicht so recht verstehen. Es ging um ein für ihn klares Thema. Warum die anderen ihm nicht glaubten, wusste er nicht.
Finn meinte zu seinen Zwergenfreunden Garil und Durak, dass im Rengsdorfer Land Schätze seien. Um was für Schätze es sich handelte, wusste er nicht genau, aber seine Urgroßeltern erzählten ihm von großen Schätzen, welche vor mehr als tausenden von Jahren von den Ahnen versteckt wurden. Garil und Durak lachten ihn aus, machten sich lustig, ja sie beschimpften ihn sogar.
Finn jedoch war immer ein stolzer Zwerg und wollte es auch bleiben. So kam es, dass er sich kurzerhand entschloss den Spuren der Ahnen zu folgen, um den Schatz zu finden.

Ein Satz seiner Urgroßeltern ging ihm bei der Planung dabei nicht aus dem Kopf: „Die Ahnen liefen immer auf den Wegen und markierten den Weg mit roten Zipfelmützen. Halte dich daran und du wirst den Schatz finden können“
Eines frühen Morgens startete er, denn da war die Luft noch frisch und die Temperaturen erträglich. Finn lief entlang des Weges, als er etwas sah. Es sah aus wie ein Zwerg, aber er bewegte sich nicht! Langsam näherte Finn sich seinem Ebenbild, doch als er ankam, stellte er fest, dass es sich um eine Figur handelte. Komisch dachte er, wie kann das sein?

Wie durch Zufall fand er an gleicher Stelle eine Schatzkarte, welche verschiedene Wege enthielt. Heimlich steckte er sich eine davon ein und ging seinen Weg weiter bis er an einem Totholzhaufen (Station 1) vorbei kam. Dies nahm er kurz war, sah hier Igel und Käfer, setzte seinen Weg jedoch zügig fort, denn in der Ferne konnte er bereits eine Hütte erkennen.
Auf dem Weg dorthin konnte er einen weiten Blick über das Land werfen, Tiere beobachten und die Seele baumeln lassen. Handelte es sich hierbei etwa um wilde Tiere? Er würde es bald herausfinden…
Kurze Zeit später erreichte er die Hütte und fand einen Hindernisparcour (Station 2) vor. Diesen absolvierte Finn und freute sich eine solch schwere Aufgabe der Ahnen bewältigt zu haben. Erneut dachte er an die Tiere und rannte so schnell er konnte in die Richtung, in der er diese vermutete. Es dauerte nicht lange und er erreichte sie (Station 3). Er war überrascht, denn sie waren sehr zutraulich und schienen Hunger zu haben. Er nahm ein Stück altes Brot, gab es den Tieren und setzte seinen Weg fort. Er war glücklich, etwas Gutes getan zu haben.
Finn brauchte eine Pause, er setzte sich auf eine in der Nähe befindliche Bank, direkt neben ihm befand sich ein Denkmahl der Ahnen (Station 4). Nach einer Stärkung und einer recht kurzen Wegstrecke kam Finn an eine große Weggabelung (Station 5). Er überlegte, schaute auf seine Karte und konnte, nicht weit entfernt, eine rote Mütze erkennen. Also wusste er, wo die Reise hin geht.
Nach einem längeren Marsch durch einen dichten Wald kam er an einem verlassenen Erdbau (Station 6) vorbei. Er nahm an, dass es sich hierbei um ein altes Hobbithaus handeln musste, von denen seine Urgroßeltern ihm ebenfalls erzählt hatten. Leider hatte der Besitzer einen großen Zaun ringsherum gebaut, wodurch eine genauere Besichtigung nicht möglich war.

Weit gewandert war Finn mittlerweile und nahm nun einen ganz besonderen Baum war. Er war gekennzeichnet mit zwei Zeichen und Finn hatte eine Ahnung, dass dies eine Wegzeichnung für den Schatz sein musste. Er war dem Schatz nah, sehr nah sogar. Also nahm er direkt diese Stelle für den Einstieg in den Wald (Spoilerbild). Er suchte lange und fand, was er wollte!
Den Schatz! Er hielt ihn in seinen Händen, er war überwältigt, dass er ihn gefunden hatte.
Aber er wollte ihn nicht für sich selbst beanspruchen, da kam ihm eine Idee. Er nahm ein Buch aus seinem Rucksack, schrieb seinen Namen in das Buch der „Finnder“, tauschte ein paar Schatzteile und versteckte ihn wieder gut an gleicher Stelle.
Wieder daheim angekommen, suchte er zuerst Garil und Durak auf, um ihnen mitzuteilen, dass er den großen Schatz der Ahnen gefunden hatte. Als Beweis zeigte er ihnen die getauschten Schatzgegenstände.
Am nächsten Morgen wollte Finn erneut zu Garil und Durak, doch er fand sie nicht. Nur ein Zettel an deren Tür verriet, wo sie wohl waren: „Danke Finn, bis bald…“
