Das Heimatmuseum

Das Fachwerkgebäude, in dem sich das Heimatmuseum befindet, stand ursprünglich als Forsthaus im Raunheimer Wald. Weil die Gemeinde Ginsheim 1848 ein größeres Schulhaus benötigte, kaufte sie das damals etwa 120 Jahre alte Haus und translozierte es an seinen jetzigen Standort, wo es seit 1983 als Museum genutzt wird.
Im Erdgeschoss informieren historische Fotografien über die Region und das Leben in Ginsheim und Gustavsburg im vergangenen Jahrhundert. Der Ortsteil Gustavsburg entstand erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich ab 1858 auf der Mainspitze eine Montagewerkstatt zum Bau einer Eisenbahn-Rheinbrücke ansiedelte und später in deren Umfeld eine Wohnsiedlung entstand.
Neben historischen Dokumenten werden auch archäologische Funde gezeigt. Zudem veranschaulichen handwerkliche und hauswirtschaftliche Geräte die vergangene Arbeitswelt. Weiterhin sind wertvolle Fahnen von Vereinen und der Feuerwehr zu besichtigen.
Im ersten Stock werden sakrale Objekte der Kirchengemeinden gezeigt. Porzellan und eine reichhaltig ausgestattete Wohnstube geben Einblicke in die vergangene festliche Lebenswelt um 1900. In der Küche gewinnt der Besucher einen Eindruck von der Hausarbeit und dem alltäglichen Leben dieser Zeit. Außerdem kann eine Schlafstube mit Waschlavoir und Nachtstuhl besichtigt werden.
Im Dachgeschoss befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Geräten der Landwirtschaft und der Fischerei. Hier ist zum Beispiel die Ausstattung der Rheinfischer zu sehen, wie sie bis in die 1960er Jahre, als der letzte Ginsheimer Berufsfischer seinen Beruf aufgab, Verwendung fand. Eine Sautrage, Häckselmaschinen und ein Erntewagen dokumentieren neben zahlreichen kleineren Geräten die vergangene Arbeitswelt der Landwirtschaft.
Noch zum Cache: ihr sucht hier einen Petling und er befindet sich nicht direkt am Museum da es sonst zu einem Entfernungskonflikt mit einem anderen Cache