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Steinbruch Denzlingen

A cache by Lumasch Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 7/15/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Hier könnt ihr einen ehemaligen Steinbruch sehen, der seit einigen Jahrzehnten stillgelegt ist. Die Steinwand gibt heute noch Einblicke in die Geologie.

Steinbruch


Der Steinbruch in Denzlingen am Anfang der Mauracher Straße ist schon seit Jahrzehnten nicht mehr im Betrieb und heute Standort des Raiffeisen-Lagerhauses Denzlingen.
Im hinteren Bereich der Lagerflächen hinter den Gebäuden sind noch Felswände zu sehen, in denen das Gestein studiert werden kann (schwer zugänglich, Betreten nur mit Erlaubnis!)
Es handelt sich bei diesem Gestein um einen Flasergneis (früher als Orthogneis oder Renchgneis bezeichnet). Dieses Gestein entstand vor mehr als 400 Millionen Jahren - in mindestens 2 km Tiefe als magmatisches Gestein (Granit, Granodiorit oder ähnliches). Dieses wurde vor etwa 380 Millionen Jahren im Zuge der letzten Gebirgsbildung (Variskisches Gebirge) in tiefe Erdkrustenbereiche gedrückt, wo es unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu diesem Flasergneis umgewandelt wurde. Diesen Vorgang nennt man Metamorphose.
In einer weiteren Phase sind vor ca. 330 Millionen Jahren aus der Tiefe aufsteigende granitische Schmelzen in Spalten und Klüften eingedrungen, die heute als so genannte Pegmatitgänge die Steinbruchwände durchziehen. Diese Zentimeter bis Dezimeter breiten Gänge verzweigen sich vielfach und liegen sowohl als senkrecht/schräge Gänge, wie auch als waagerechte Lagergänge vor. Bei späteren tektonischen Bewegungen wurde das Gestein zum Teil gebrochen und diese Gänge gegeneinander versetzt.
Vor dem Einbrechen des Oberrheingrabens vor 50 Millionen Jahren wurde der Mauracher Berg wie der ganze Schwarzwald empor gehoben. Nach der Entstehung des Oberreingrabens wurde an dessen Rand das sogenannte Grundgebirge, zu dem die Gneise und Granite des Schwarzwald gehören, durch die Erosion bis auf die heutige Form freigelegt.

Quelle: Geologen Regierungspräsidium Freiburg/Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg


Diese Schichten kann man auf der Karte bei dem Schild sehen:

  • Lösslehm
  • Lehm oder Kies
  • Mittl. Muschelkalk
  • Unt. Muschelkalk
  • Ob. Buntsandstein
  • Hauptkonglomerat
  • Oberrotliegendes
  • Gneis
  • Steinbruch
  • Störungslinien (nachgew). (vermutet)

Bei diesem Steinbruch steht eine Glimmer- (Biotit)- und eine feldspatreiche, quarzarme Gneisart an, die den Namen Schapbach oder Orthogneis führt, mit eingesprengter Hornblende.

Von heilen Bändern - Aplite mit granitischer Zusammensetzung ist der dunkle Gneis durchzogen: Quarz- und feldspatreiche Gestein mit Turmalin.

Es zerbrechen stellenweise Gänge, wodurch die Lagen geringfügig gegeneinander versetzt sind.


Um loggen zu dürfen begebt euch zu den beiden Schildern bei N48°04.223 E007°53.247 und N48°04.224 E007°53.263, bei denen folgende Fragen zu beantworten sind:

Schild bei N48°04.223 E007°53.247:

  1. Durch was ist der Aufbau stark beansprucht und zerrütet?
  2. Was zerbricht stellenweise Gänge?
  3. Wie breit und hoch schätzt ihr, ist der Steinbruch?
  4. Könnt ihr Risse oder Adern im Gestein sehen? Wenn ja, dann beschreibt diese.

Schild bei N48°04.224 E007°53.263:

  1. Welche Schicht ist westlich des Steinbruchs auf der Karte zu sehen?

Wer möchte kann noch ein Foto machen und dies zu seinem Log hochladen. Dies ist aber keine Logbedingung.

Schickt die Antworten an mich per E-Mail und ihr dürft loggen.


Viel Spaß.

Additional Hints (No hints available.)



 

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