Gotteshäuser : Christuskirche Moritzberg Traditional Cache
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Gotteshäuser : Christuskirche Moritzberg
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Die schriftlich nachweisbare Geschichte des Moritzbergs beginnt 1028 mit der Einweihung der (ersten) Maurituskirche auf dem damals noch „Zierenberg“ genannten Höhenzug durch Bischof Godehard. 1542 wird in Hildesheim von Bugenhagen die Reformation eingeführt. Dem Stift Moritzberg gelingt es aber, die Ansiedlung von Nicht-Katholiken auf seinem Gebiet zu verhindern. 1549 wütet die Pest auf dem Moritzberg. 1553 und 1572 wird der Ort wieder von Söldnern überfallen und geplündert. Als es 1595 unter dem Vorwand der Blutschande zur Vertreibung der Juden aus Hildesheim kommt, flüchten diese auf den Moritzberg, wo es eine kleine jüdische Gemeinde gibt, und kehren erst 1601 in die Stadt zurück. Doch blieb der Moritzberg katholisch. Die wenigen Evangelischen mussten nach St. Martini (heute Roemer- und Pelizäus-Museum) zum Gottesdienst gehen. Eine stärkere evangelische Besiedlung des Moritzberges setzte erst nach der Säkularisierung (1802 – Hildesheim wird preußisch) und Industrialisierung ein. 1842 wurde auf dem Moritzberg erstmals eine evangelische Schule eingerichtet (ein angemieteter Raum). Doch gab es bereits am Ende des 19. Jahrhunderts mehr evangelische als katholische Christen auf dem Moritzberg (1852 katholische und 2188 evangelische Christen). Dieses rasche Wachstum führte zur Gründung der Christuskirchengemeinde. Sie wurde 1899 mit der Abtrennung von St. Michael (seit 1857 für die Evangelischen in Moritzberg und Himmelsthür zuständig) selbstständig. Am 7. Februar 1904 wurde die Christuskirche geweiht. August Witte war der erste Pastor dieser Gemeinde. 1907 wurden das Pfarrhaus und das Küsterhaus (Gemeindehaus) gebaut. Vom sozialen Engagement der neuen evangelischen Gemeinde auf dem Moritzberg zeugt die Einrichtung einer “Diakonissenstation” 1905 (Gemeindeschwestern) und einer “Kinderbewahranstalt” 1908 (Betreuung von Kindern berufstätiger Mütter). 1928 folgte Pastor Dr. Herbert Riege seinem Vorgänger im Amt. Von 1950 bis 1982 war Pastor Heinz Bauer als Pastor tätig. In seiner Amtszeit wurde das Christophorusstift (Seniorenheim) erbaut, das Gemeindehaus umgebaut, eine neue Kapelle auf dem Friedhof gebaut und die Kirche zweimal renoviert. Von 1983 bis 2002 war Pastor Siegfried Markert Seelsorger der Gemeinde. Zahlreiche Bibel- und Glaubensseminare belebten das kirchliche Leben der Gemeinde. Kirchturm 1987 wurde die Partnerschaft mit der Gemeinde Leipzig- Gundorf begründet, die bis in die heutige Zeit einen lebendigen Austausch hat. Die Unterstützung unserer ehemaligen Diakonin Christine Bösner, die in Nordafrika den Ärmsten Zuspruch und Hilfe im täglichen Leben gibt, ist ein weiterer Teil des Gemeindelebens. 1992 musste die nun 89 Jahre alte Kirche dringend saniert und renoviert werden. Aufgrund der Konstruktion wirkten große Kräfte auf die Seitenmauern, sodass seit 1983 größere Risse in der Kirche auftraten. 1992 wurde schließlich eine Stahlkonstruktion zur Stärkung des Daches eingebaut. Aufgrund der kirchlichen und staatlichen Denkmalpflege musste die ursprüngliche Bemalung von 1904 zeitaufwendig wieder hergestellt werden. Zusätzlich mussten die Sandsteingewände der Westfenster komplett erneuert werden.
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(Decrypt)
Eubeyyns
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