Und wer tatsächlich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad hierher kommen kann, soll bitte außerhalb der Innenstadt parken. Ihr werdet erfahren, dass ihr dem Flair dieser Stadt am besten aktiv mobil nachspüren könnt.
Die Ritterstadt von Judenburg
Eine Burganlage mit dem Namen „Judinburch“ wurde erstmals schriftlich um 1075 nachgewiesen, die im Laufe der Jahrzehnte um eine Kaufmannssiedlung erweitert wurde. 1102 hat sich daraus der „mercatum Judenpurch“ – die älteste steirische Kaufmannssiedlung – entwickelt. Als Judenburg 1224 zur Stadt erhoben wurde, existierte neben dieser Kaufmannssiedlung, die als Bürgergemeinde bezeichnet wurde, auch ein Burgbezirk, der ausschließlich dem Adel vorbehalten war. Im Verlauf des 13. und 14. Jahrhunderts erreichte die Handelsstadt Judenburg durch Handelsprivilegien und Monopole (Stapelrecht, Speik- und Roheisenhandel, Prägung des „Judenburger Guldens“) ihre Blütezeit. Bürgergemeinde und Ritterstadt wuchsen stetig zusammen und wurden nach und nach von einer Stadtmauer umschlossen.
Macht euch nun auf zu einem kurzen Erkundungsrundgang durch die ehemalige Ritterstadt von Judenburg und spürt die „mittelalterlichen Botschaften“, die in Stein gemeißelt sind, auf.
Startpunkt: Ederbastei
N 47° 10.097
E 014° 39.900
In diesem neu renovierten und umgebauten Gebäude ist nun der Verein sbw (Sozial Betreutes Wohnen) untergebracht. Finde heraus, wie viele Fenster an dieser Gebäudefront zugemauert sind.
(= A)
Folge dem Fußweg, der zum Martiniplatz führt, und drehe dort eine Runde und finde die folgenden zwei Inschriften (Steintafeln) der Ritterstadt:
- „Viertel um den Martini Platz“:
Auf diesem Platz befand sich im Mittelalter der älteste Burgbereich der Ritterstadt – die alte Eppensteiner Burg mit einer Burgkapelle. Finde heraus, wann Reste der ehemaligen Burgkapelle (später Martinikirche) abgebrannt sind. Zähle die Jahreszahlen zusammen (z.B. 1483 = 1+4+8+3 = 16; B = 16) und du erhältst B. Die erste Zahl der Jahreszahl (Tausenderstelle) ist C und die letzte Zahl der Jahreszahl (Einerstelle) ist D.
- „Mittelalterlicher Arkadenhof“:
Dieses Gebäude war im Mittelalter Teil der Burganlage und besaß einen schönen Arkadenhof. Reste der alten Stadtmauer sind noch zu erkennen. Im 17. Jahrhundert gelangte das Gebäude in den Besitz der Jesuiten. Finde heraus, wie viele Jahre hier das Konvikt* der Jesuiten untergebracht war. (= E)
* Ein Konvikt ist eine Art Schule mit angeschlossenem Internat für Lernende/Studierende im kirchlichen Bereich.
In der Mitte des Platzes steht ein Denkmal. Auf einer Seite ist ein Reiter mit Pferd eingraviert. Finde heraus, was der Reiter in der Hand hält:
A = einen Bogen (10)
B = eine Lanze (12)
C = ein Schwert (14)
Die Zahl neben der richtigen Antwort ist F.
So erhältst du die Koordinaten des Verstecks:
N 47° (A+D).(E+F*A+B)
E 014° (E-F*D+A-C).(E*D+B-C)
Tipp zum Auffinden des Finals: Wenn du dich auf die Suche machst, nimm den zweiten Pfad, der links in den Wald führt und suche sein Ende.