Schulgeschichte
In den sechziger Jahren machte es die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde Brand erforderlich, eine zweite Volksschule mit zwölf Klassenräumen und entsprechenden Nebenräumen zu bauen. Nachdem der erste Bauabschnitt mit vier Klassenräumen und entsprechenden Nebenräumen, einer Hausmeisterwohnung, einer Turnhalle, einem Lehrschwimmbecken und einem Verwaltungstrakt fertiggestellt war, wurde im November 1966 die neue katholische Volksschule in Brand eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Am 5. Dezember 1966 öffnete sich das Schultor für 158 Mädchen und Jungen mit vier Klassen des ersten bis vierten Schuljahres, die von drei Lehrerinnen und dem Schulleiter unterrichtet wurden. Die Lehrer/innen der ersten Stunde waren Edith Bregel, Sigrid Krumm, Doris Schmitz und Otto Richardy, der die Schulleitung übernahm. Den katholischen Religionsunterricht erteilte Kaplan Hugo Nießen. Zum Schulhausmeister hatte die Gemeinde Wilhelm Bräutigam bestellt. Wegen der immer noch herrschenden Schulraumnot fand die neu errichtete Sonderschule für Lernbehinderte eine vorläufige Unterkunft in einem Teilbereich des Verwaltungstraktes der Schule.
Zum 1. August 1968 wurden nach den neuen Schulgesetzen in Nordrhein-Westfalen die bisherigen Volksschulen aufgelöst und in Grundschulen (Klasse 1 bis 4) und Hauptschulen (Klasse 5 bis 9) aufgeteilt. Damit begann auch in Brand ein neuer Abschnitt in der Entwicklung des Schulwesens.
Die Karl-Kuck-Schule war nun eine Grundschule. Drei Jahre blieb sie vierklassig. Im April 1968 begannen die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt, der rechtzeitig zum Beginn des Schuljahres 1969 fertiggestellt war. Das zweigeschossige Gebäude umfasste acht Klassenräume, vier Gruppenräume und zwei Mehrzweckräume im Kellergeschoss. Mit der Fertigstellung wurden auch die Schulbezirksgrenzen neu festgelegt. Zum Schuljahr 1969 besuchten dann alle Grundschüler/innen, die südöstlich der Trierer Straße wohnten (einschließlich Krauthausen), die Schule an der Karl-Kuck-Straße. Die Kinder aus den Ortsteilen Freund und Krauthausen wurden mit Schulbussen zur Schule befördert. Besuchten bisher 160 Kinder in vier Klassen die Grundschule, so waren es jetzt 380 Schüler/innen, die auf 10 Klassen verteilt waren. Konrektor Franz Engels, der bisher an der Schule Marktstraße wirkte, wurde als Vertreter des Schulleiters an die Grundschule Karl-Kuck-Straße versetzt. Hier arbeitete er zehn Jahre, 1979 trat er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.
Die Gemeinde Brand stellte erhebliche Mittel zur Ausstattung mit modernen Schulmöbeln und Lehr- und Lernmitteln zur Verfügung.Der Endausbau der Grundschule erfolgte Ende 1971 – kurz vor der Eingemeindung nach Aachen – mit der Fertigstellung der Aula, die den Hauptklassentrakt mit dem Verwaltungstrakt verbindet. Damit erhielt die Schule einen Raum, der für Feiern und Feste, für Musikveranstaltungen und Elternversammlungen hervorragend geeignet ist.
Nach der Einrichtung der Hauptschule als weiterführende Schule im Jahre 1968 wurde eine Neubesinnung für die Grundschule
eingeleitet. Die Diskussion um neue Lernwege und unterrichtliche Organisationsformen nahm inzwischen in der Pädagogik einen 6 breiten Raum ein. Dies führte auch im Primarbereich zu einer Neubestimmung der Aufgaben und Inhalte. In einem landesweiten Schulversuch sollten ab Schuljahr 1969 neue Richtlinien und Lehrpläne erprobt werden. Auch unsere Schule wurde damals mit zwölf weiteren Grundschulen im Regierungsbezirk Aachen Versuchsgrundschule. Die probeweise Einführung der Fünf-Tage-Woche, die sich auf zwei Schulen im Regierungsbezirk erstreckte, kam auf Vorschlag der Schulaufsichtsbehörde noch dazu. Ein 500 Seiten umfassendes Buch mit neuen Richtlinien und Lehrplänen – es wurde scherzhaft „die grüne Hoffnung“ genannt – war fortan ein ständiger Begleiter der Lehrer. Anstelle der bisherigen gesamtunterrichtlichen Konzeption traten die Eigengesetzlichkeit und der wissenschaftliche Charakter der einzelnen Lernbereiche in den Vordergrund. Jetzt stand auf dem Stundenplan Mathematik statt Rechnen, Sprache statt Deutsch, Sachunterricht statt Heimatkunde, Textilgestaltung statt Handarbeit. Die Mengenlehre, die Geometrie, literarische Erziehung, Physik und Sexualkunde im Rahmen des Sachunterrichtes und viele andere Bereiche beschäftigten die Lehrerinnen, Schülerinnen und Eltern. Lehrerfortbildungstagungen, Konferenzen und Elterngespräche lösten einander ab. Da der Schulversuch wissenschaftlich begleitet wurde, hatte das Kollegium Erfahrungsberichte zu erstellen, Fragebögen auszufüllen und die Elternschaft über den Ablauf des Unterrichtsgeschehens zu informieren. Die Eltern standen dem Schulversuch positiv gegenüber. Sie diskutierten kritisch in der Schulpflegschaft und in Arbeitskreisen über Fragen des Schulversuchs, und sie bemühten sich, in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium durch eigene Initiativen die unterrichtliche und personelle Situation zu verbessern. Bei einer Umfrage über die Fünf-Tage-Woche im Jahre 1971 votierten 70 % für die Beibehaltung, 12 % sprachen sich für eine partielle Regelung (zweimal im Monat einen freien Samstag) aus, 18 % stimmten für die Sechs-Tage-Woche. Nach Abschluss der Versuchsphase wurden 1973 überarbeitete Richtlinien und Lehrpläne für alle Grundschulen des Landesverbindlich eingeführt.
Im Jahre 1972 verlor die Gemeinde Brand ihre Selbständigkeitund wurde ein Stadtbezirk Aachens. Die Schulträgerschaft ging auf die Stadt Aachen über. Die für die Brander Schulen zuständige untere Schulaufsicht übernahm das Schulamt für die Stadt Aachen. Unsere Schule erhielt zunächst den Namen „Städtische Katholische Grundschule Karl-Kuck-Straße Aachen“. Auf Antrag des Lehrerkollegiums und der Schulpflegschaft beschloss der Rat der Stadt Aachen im Jahre 1974, der Grundschule den Namen „Karl-Kuck-Schule“ zu geben. Der Name erinnert an den ersten Bürgermeister von Brand, der sich auch um das Brander Schulwesen besonders verdient gemacht hat. Im Jahre 2009 wurde die bauliche Sanierung des Schulgebäudes im Rahmen des Konjunkturpaketes II geplant und beschlossen und seit Frühjahr 2010 durchgeführt. Unser Maskottchen Kucki blickt seit Sommer 2011 auf das endlich frisch renovierte Schulgebäude. Nicht nur die Fassade wurde gedämmt, gestrichen und mit bunten Elementen versehen, auch die Fenster und das Dach wurden erneuert und jeder Klassenraum erhielt ein Lüftungsgerät. Im Anschluss an die Sanierung konnte ein Investor die Dachfläche pachten, um zur Gewinnung regenerativer Energie eine Solaranlage zu installieren, die im Frühjahr 2011 in Betrieb genommen werden konnte.
Zum Cache:
Kucki, das Schulmaskottchen, wünscht allen Kindern der 4a und 4b des Jahrgangs2013 einen guten Einstieg und alles Gute auf den weiterführenden Schulen.
Torbens erste Frühstücksdose haben wir jetzt durch einen Petling ersetzt. Wir hoffen, er hält länger.
Das Versteck haben wir etwas abseits vom Haupteingang gewählt. Parken könnt ihr auf dem Parkplatz einige Meter vom Cache entfernt. von da geht auch ein Trampelpfad bis zum Versteck. Von diesem Grünstreifen kann man auf das ehemalige Klassenzimmer sehen. Kinder sollten ihn nicht alleine heben.
Update: 16.5.2017: Den fehlenden Petling ersetzt. Diesmal hat sich Tortav eine sehr naturnahe Tarnung einfallen lassen.