
Tanne oder Fichte?
Tannenzapfen als Weihnachtsschmuck? Eigentlich ist das gar nicht möglich, es sei denn, man hat Zugang zu im Spätherbst gefällten Tannen – auf dem Waldboden einsammeln kann man sie nämlich nicht.
Nicht nur Kinder verwechseln meist Tannen und Fichten, dabei sind die Unterschiede ganz einfach zu merken - und auch richtig spannend. Die suche danach kann einen Waldspaziergang im Winter kurzweilig machen.
Fast immer Fichtenzapfen
Noch häufiger als der Baum selbst werden die Zapfen verwechselt: Bei der Fichte hängen sie nach unten, bei der Tanne stehen sie senkrecht auf den Zweigen und sind auch nur an den Wipfeltrieben zu sehen. Die Samen reifen im Oktober, 5 Monate nach der Blüte. Meist sind bis Ende vom Jahr alle Samen auf den Waldboden gefallen.
Bei der Tanne fallen auch die Schuppen weg und die leere Zapfenspindel verbleibt häufig noch weit bis ins neue Jahr auf den Trieben.
Findet man also einen etwa 15 cm langen, 3 bis 4 cm dicken, schuppigen Zapfen auf dem Boden, kann es kein Tannenzapfen sein - er zerfällt bereits auf dem Baum. Fichtenzapfen dagegen fallen, bevor oder nachdem sie ihre 5 mm großen Samen entlassen haben, als Ganzes herunter. Schön braun sind sie erst im Herbst, unreif leuchten sie hellgrün.
Baumunterschiede
Tanne und Fichte unterscheiden sich noch in weiteren Merkmalen. Bei der Fichte läuft die Baumkrone spitz zu und ist kegelförmig, bei der Tanne ist sie oben abgerundet.
"Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.