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Wir schreiben das Jahr 1663. Die Familie des Gottfried Redlich aus Hinterhermsdorf lebt seit einigen Monaten in großer Not. Der Vater Gottfried hat sich bei der Waldarbeit verletzt und hat seitdem das Krankenlager nicht verlassen. Jacob, sein 15-jähriger Sohn, ist derzeit der einzige Versorger der Familie. Er muss das tägliche Brot für sich, seine Eltern und seine beiden Schwestern Agathe und Mechthild heranschaffen. Er kann diese Aufgabe nicht erfüllen, daher beschließt er, sich den im Wald lebenden Wildschützen anzuschließen, um seine Familie mit erlegtem Wild und dem Erlös aus Schmuggel und Schwarzhandel zu versorgen. Aber wie kann er die Wildschützen finden? Sein Freund Friedrich, der Sohn des Dorfschmiedes, hat ihm erzählt, dass die Wildschützen eine Spur gelegt haben und dass man die nur findet, wenn man sehr schlau, gewandt und stark ist. Na das wäre ja gelacht, denkt sich Jacob und ist guten Mutes. Nur wo soll diese Spur beginnen. Wenn die Alten voller Hochachtung und Ehrfurcht von den Wildschützen reden, dann kommt immer wieder die Rede auf die Gabelung in der Nähe der alten Mühle auf böhmischer Seite. Jacob beschließt, bei N50 55.233 E14 23.284 die Spur zu suchen. Dazu nimmt er zumindest eine kleine ECA mit (Pinzette ist sehr hilfreich).
Einige Stationen befinden sich in einem Nationalpark oder in einem Naturschutzgebiet. Bitte verlasst dort nicht die offiziellen Wege, pflückt keine Blumen, erschreckt keine Tiere und klettert nicht auf Bäume. Zum Auffinden der Stationen ist all dies nicht erforderlich.