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Ohlbach - Finsteres Loch Traditional Cache

Hidden : 7/28/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Sucht hier nach einem Filmdöschen.

Legende

Untergegangenes Dorf Ohlbach

"Hier, zwischen Alsenz und Hochstätten, da wo einst die Neumühle stand, hat bis Anfang des 30-jährigen Krieges, ein kleiner Ort bestanden, welcher gleich dem von Kalkofen kommenden Bächlein den Namen Ohlbach führte und ca. 20 Familien mit ungefähr 100 Einwohnern zählte."

So beginnt der Roman von Jakob Felsmund aus dem Jahre 1955, in dem er die mündlichen Überlieferungen unserer Vorfahren niederschrieb. Verrat und Eifersucht sollen demzufolge zum Ruin dieser Siedlung und zum qualvollen Tod seiner Bewohner geführt haben.In einer Höhle gegenüber im "Finstern Loch"sollen die sich dort verborgen haltenden Frauen und Kinder erstickt worden sein. Die Männer und jungen Burschen hatten sich in den Wald zurückgezogen. Auch deren Aufenthaltsort soll ebenfalls durch Verrat bekannt gegeben worden sein.Diese sollen demnach dort erschlagen worden sein. Der Leich(en)bach und der rote Graben sollen dran erinnern.

Wieviel Wahrheit und wieviel Phantasie an dieser Geschichte den Anteil haben - Wer weiß?

 

Villa rustica

Sicher ist, dass hier in diesem Bereich, schon lange, immer wieder mal Ziegelsteinfragmente aufgefunden und von möglichen Mauerresten in der Erde berichtet wurden.1955 endlich, als der Grundstücksbesitzer beim Pflügen wieder mal an diesen Mauerresten hängen blieb, ging man der Sache "auf den Grund". Helfer legten nach und nach massive Fundamente frei. Experten gehen davon aus, dass es sich hier um ein Bauwerk aus römischer Zeit handelt. Diese Fundstelle wurde wieder verfüllt.

 

Finsteres Loch

Schräg gegenüber, über die B 48 hinweg befindet sich das "Finstere Loch". Der Bereich galt bei unseren Vorfahren als "nicht ganz geheuer". Besonders gegen Mitternacht soll es dort "umgegangen sein". Von einer weißen Frau wurde berichtet, die dem einsamen Wanderer, schon mal in dunkler Nacht erscheinen konnte. Dies hatte wohl einen Zusammenhang mit der oben aufgeführten Legende. Aber auch furchtbares Getöse, Rumpeln soll den einen oder anderen Heimeilenden die Angst in die Glieder habe fahren lassen. Der Geist des "Amtsmann Strähl" von der Landsburg soll gar mit einer goldenen Kutsche in wilder Fahrt das "Finstere Loch" herunter gekommen sein. Er, schon lange verstorben, soll wohl keine Ruhe finden. Gequält von seinem schlechten Gewissen, weil er zu Lebzeiten vielen armen Leuten Unrecht getan und mit Wucherzinsen so manches Schicksal verursachte.

 

Quelle: Hinweisschild am Ohlbachtal-Rad-und Wanderweg

 

 

Additional Hints (No hints available.)