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Auf den Spuren der Römer Traditional Cache

Hidden : 7/30/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

ACHTUNG: ab 20.07.2016 neuer Hint, da der alte nicht mehr ganz zu den Gegebenheiten vor Ort passt. Evtl. ändert sich das aber wieder

Bei diesem Cache handelt es sich um einen Drive In, um die Statistik schnell aufbessern zu können. Achtung, hier herrscht starkes Muggelaufkommen.

 

Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.

Zum Ort:

Mit den Eroberungsfeldzügen C. Julius Caesars (100-44 v. Chr.) im Gallischen Krieg (58-51 v. Chr.) beginnt die Eingliederung des linksrheinischen Gebietes und damit auch unserer Region in die Provinz Gallien und das Imperium Romanum. Caesar selbst beschreibt diesen Krieg in seinem Werk „De bello Gallico“. Für die hier ansässige Bevölkerung führt die Zugehörigkeit zum hochentwickelten römischen Reich, wenn auch nur an dessen Peripherie gelegen, zu einem enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Sie erlernt von den Römern vielfältige landwirtschaftliche, handwerkliche und technische Fähigkeiten.

So haben die römische Lebensform und Siedlungsweise in der jetzigen Gemeinde Kreuzau ihre auch heute noch sichtbaren Spuren hinterlassen. Durch den Kontakt mit den Römern kam die hier ansässige Bevölkerung erstmals auch mit der Frohen Botschaft Jesu, dem Christentum, in Berührung. Ab dem 3. Jh. wurden die Römer allmählich durch die Franken verdrängt (Quelle: Johannes Schneider, Kreuzau)

Der Rurübergang bei der Üdinger Brücke in unmittelbarer Nähe zum Nachbarort Üdingen wurde auch von den Römern genutzt. Hier standen beiderseits des Flusses massive römische Gebäude.

Die alte Bruchstein-Bogenbrücke, erbaut aus Steinbruchmaterial vom Windener Frankenberg,  wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und somit war die Verbindung zur anderen Rurseite unterbrochen. Auf den Stümpfen der Bögen wurde am Kriegsende eine provisorische Holzbrücke aus dicken Baumstämmen errichtet.

Am südlichen Ortsausgang von Winden konnten im Jahre 1998 die Fundamente von unterschiedlich dimensionierten  Längs- und Quermauerzügen sowie von Räumen eines massiven Gebäudes aus römischer Zeit freigelegt werden. Der archäologische Grabungsbefund ergab, dass dieses Gebäude mit einer Badeanlage ausgestattet war und figürlich bemalten Wandputz besaß.

Während der Erschließung eines neuen Parkplatzgeländes tauchten an der bereits bekannten Trümmerstelle erneut römische Relikte auf. Eine Grabung brachte Mauerzüge eines mehrräumigen massiven Bauwerks zu Tage, zu dem wiederum ein beheizbares Bad gehörte. Das Fundmaterial entsprach dem römischen Materialspektrum des beginnenden 2. und vor allem dem 1. Jahrhunderts. Im Vergleich zu den ansonsten bekannten römischen Anlagen der Umgebung zeigt sich für diese Anlage ein relativ früher Beginn. Sie entstand zeitgleich mit den ältesten Funden aus einigen Gutshöfen und Ansiedlungen wie Zülpich/Tolbiacum oder dem Ausbau von Köln/Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur römischen Kolonialstadt.                                                                                                                                          Der Ausgräber setzt die mit beheizten Bädern ausgestatteten Gebäude beiderseits des Flusses in Beziehung und interpretiert sie als mansio, statio oder mutatio, also als römische Raststationen mit Bewirtung und Übernachtungsmöglichkeiten.

Unter dem Fundmaterial, das aus verschiedensten Schuttschichten geborgen wurde und weitestgehend aus dem dritten Viertel des 1. bzw. dem beginnenden 2. Jahrhundert herrührt, befanden sich u.a. Scherben von Terra-Sigillata-Ware aus Südgallien, weitere feine Tonwaren sowie Überreste einer blauen Rippenschale aus Glas. (Achäologieim Reinland(1998) S. 58 f. Beitrag von Paul Wagner)

Additional Hints (Decrypt)

Anab - zntargvfpu Teüa hagra Anur orv qra Eryvxgra nhf nygre Mrvg!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)