Hintergrundwissen:
Dohma ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Süden Sachsens und bildet eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Kreisstadt Pirna.
Bis ins Jahr 1994 bestand die Gemeinde nur aus dem Ort Dohma, 1994 kam der Ortsteil Goes und 1998 der Ortsteil Cotta durch Gemeindegebietsreformen hinzu. Insgesamt wohnen in der Gemeinde mit allen Ortsteilen etwa 2300 Bürger.
Das Gründungsjahr der Gemeinde Dohma liegt im 14. Jahrhundert, nachdem durch Heinrich dem I. von Meißen der sächsische Osten mit Bauern aus dem Westen besiedelt wurde. Ein „Locator“, der spätere Ortsgründer, warb im Westen überzählige Bauernsöhne für die Siedlung an. Er wurde im neuen Dorfe Dorfrichter und empfing als Abfindung das Erbgericht mit Alkoholausschank. Das Richteramt war erblich.
Jeder der Kolonisten bekam eine Hufe, das hieß, so viel Land, dass er mit seiner Familie davon leben konnte. Im Grundbuch lässt sich noch heute die Form dieser Gehöfte nachweisen.
Nicht nur die Infrastruktur wurde in den letzten Jahren ausgebaut, sondern auch die Wanderwege um Dohma werden gerade in verstärktem Maß erneuert und einer Grundpflege unterzogen. Durch ABM wurde der Wanderweg zum Tunnel „Neu Dohma“ (in diesem Tunnel wurden verschiedene Gemälde der Gemäldegalerie Dresden im 2. Weltkrieg versteckt) wieder in einen sehr guten Zustand versetzt, so wie die übrigen Wanderwege verschönert und Bänke gesetzt.
Die ruhige Lage des Ortes begünstigt eine aktive Erholgung. Viele Naturfreunde beginnen ihre Wanderung von Dohma aus, begünstigt unter anderem durch gepflegt erhaltene Drei-Seiten-Höfe im Ort, sowie viele Wanderwege, unter anderem zum „Cottaer Spitzberg“.
Zum Cache:
Die Koordinaten führen Euch zu einer der beiden Bänke. Setzt Euch! Entspannt Euch! Genießt die ruhige Gegend und die Umgebung! Vielleicht spielt Ihr 'ne Runde „Ich seh etwas, was Du nicht siehst ...“!
Bitte hinterlasst das Plätzchen sauber und ordentlich, so dass sich auch die nachfolgenden Cacher und Muggels wohl fühlen können.