Westlich von Varnhorn findet sich in einer Karte von 1900 der Hinweis auf ein Großsteingrab "Hohe Steine". Auch in den Unterlagen des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalschutz findet sich ein Hinweis auf dieses Grab. Es wurde aber vor ca. 100 Jahren vollständig zerstört, indem man alle Steine sprengte und abtransportierte. Heute ist im Wald eine ringwallförmige Struktur mit Vertiefung in der Mitte erhalten. Es handelt sich offensichtlich um den Rest des Erdhügels, in dem die Grabkammer eingebettet war (ein schönes, existierendes Beispiel ist das Grab neben dem Visbeker Bräutigam). Der Hügel misst ca. 18 x 12 m. In der Vertiefung des Hügels liegen noch fünf scharfkantige Bruchstücke von Trag- oder Decksteinen, die beim Ausräumen vergessen wurden. Drei davon weisen noch Reste von Sprengbohrungen auf.
Die Großsteingräber (Megalithgräber) aus der Jungsteinzeit sind die ältesten Bauwerke Nordeuropas, sie wurden zwischen 3500 und 2700 vor Chr., d.h. vor mehr als 4700 Jahren gebaut. Damit sind die Großsteingräber älter als die meisten ägyptischen Pyramiden.
Mehr Info zu Großsteingräbern unter http://www.steinzeugen.de/sz_frame_1g.htm.
Cachewirt und Dose mussten Anfang Januar 2014 verlegt werden, weil der urspüngliche Wirt mit Dose von Waldarbeitern entfernt worden war.
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