Doch gab es dafür nicht schon lange deutliche Anzeichen?
Aber auch wir Geocacher sind direkt betroffen. Folgende Meldung erreichte mich am 22.06.2013:
GCHQ greift noch mehr Internetdaten ab als NSA
Der britische Geocache-Geheimdienst GCHQ (GeoCache Headquarters) greift neuen Enthüllungen des amerikanischen Ex-Geheimdienstlers Edward Snowden zufolge noch mehr Cache-Daten ab als die amerikanische National Security Agency. Allerdings teilten die Briten die von ihnen gewonnenen Informationen mit 850.000 NSA-Mitarbeitern und geheimdienstnahen Unternehmen, weshalb auch Snowden von der Sache wusste.
Den von der britischen Tageszeitung The Guardian veröffentlichten Erkenntnissen nach umfasst die Spionage im Rahmen der beiden Programme "Mastering the Internet" und "Global Telecoms Exploitation" unter anderem Telefongespräche, Emails und Facebook-Inhalte und Web-Aufrufe in Bezug auf Geocache-Aktivitäten. Die bis zu 21 Petabyte täglich werden über eine seit 2008 aufgebaute Operation "Tempora-GC" direkt aus Knotenpunkten von über 200 Glasfaserleitungen gewonnen – darunter auch aus den transatlantischen Unterseeverbindungen. Die Betreiber der Infrastruktur sind darüber angeblich informiert, wurden aber unter Androhung von Strafen zur Geheimhaltung verpflichtet.
Dem Bericht nach sind etwa 300 Mitarbeiter beim GCHQ und weitere 250 bei der NSA ausschließlich damit beschäftigt, die bis zu 30 Tage lang gespeicherten Logdaten auszuwerten. Dabei wird zumindest beim reinen Abgreifen noch nicht zwischen den Internetspuren unschuldiger Cacher und denen von Verdächtigen unterschieden. Dies steht im Widerspruch zu Erklärungen von Politikern, ist aber einer von der britischen Zeitung zitierten anonymen Geheimdienstquelle nach legal. Außerdem soll die massenhafte Datensammlung und –auswertung "entscheidend" zu Durchbrüchen bei der Aufklärung und Verhinderung "ernster Verbrechen" beigetragen haben. Zu den Filterkriterien zählt neben "First to find", "PETling" und "Dosierte Enthüllungen" aber auch das "Prägerecht für GeoCoins".
Bereits am 17. Juni war bekannt geworden, dass der GCHQ 2009 mit Genehmigung der damaligen Labour-Regierung Politiker vor und während G20 -Treffen belauschte und dafür teilweise eigene Internetcafés einrichtete. Die so gewonnenen Informationen über ungelöste Mysteries verwendeten britische Behörden, Politiker und Diplomaten, um ihre FTF-erfolge zu verbessern. Opfer der Spionage waren unter anderem Südafrika und die Türkei.
Doch sind wir wirklich so wehrlos? Ich denke nicht. Die Antwort heißt: Verschlüsselung!
In monatelanger Arbeit habe ich als ultimative Waffe gegen den Überwachungsapparat den "TIGER-Code" entwickelt. Verschlüsselte Nachrichten können von den Behörden nicht mehr entschlüsselt werden, wenn sie mit dem TIGER-Code encryptet sind. Gebt ACHT und schaut euch den Algorithmus genau an. Er wird die Basis jeder postangloamerikanisch Kommunikation werden.
Der Grundstein dieser Verschlüsselung ist die "TIGER-Zahl". Diese Zahl ist geheim und erschließt sich nur aus folgender sehr komplizierter Berechnung. Regeln für die TIGER-Zahl:
- Die TIGER-Zahl ist der Quotient aus zwei NEUNSTELLIGEN Zahlen.
- Zähler und Nenner der Division sind Natürliche Zahlen.
- Zähler und Nenner unterscheiden sich bis auf eine an jeder Stelle voneinander.
- Der Zähler ist größer als der Nenner.
- Beim Zähler ist jede Ziffer um einen größer als sein rechter Nachbar.
- Beim Nenner ist das andersherum.
- Die TIGER-Zahl ist gerundet.
Alle damit verschlüsselten Informationen gelten als absolut sicher. Als Beispiel dient uns die Ziel-Koordinate dieses Caches:
N51° 50.(TIGERZAHL-5)(TIGERZAHL-6)(TIGERZAHL-4)
E006° 30.(TIGERZAHL-3)(TIGERZAHL-4)(TIGERZAHL-1)
Niemand wird jemals ohne den TIGER-Code ermitteln können, wo sich der geheime Zielort befindet.
Aber Ihr schafft das, oder?