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Go West: Die Siedlung -redux- Traditional Cache

This cache has been archived.

TrashyHonc: now... time to say goodbye!

Ich habe mich entschieden, den Cache zu archivieren, da die Location zunehmend verwahrlost. Ich hoffe, dass irgendwann mal der schon lange geplante Weststadtmulti in Kooperation mit dem Kolonie-Räuber Wirklichkeit wird, da werden so manche Elemente der alten Go West Serie wieder auftauchen[:D].

Danke für die Logs und ein besonderes Dankeschön an diejenigen, die das Listing gelesen haben [;)].

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Hidden : 8/25/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Neuauflage des gleichnamigen Mysterys als Tradi, da die Informationsquelle nur noch schwer erhältlich ist.

Die kleine Serie "Go West" beschäftigt sich mit der Weststadt Weinheims, dem jüngsten und größten Stadtteil der großen Kreisstadt.

Ab Mitte der 1930er Jahre wurde auf den ehemaligen "Allmendäckern" Weinheims eine Wohnsiedlung von der Stadt Weinheim, der "GEWOBAG" aus Frankfurt/M und dem NSDAP Gauheimstättenamt geplant und erbaut. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wurden nach dem ersten Spatenstich am 01.11.1936 die Baugrundstücke (Preis 6500,- RM) erschlossen. Zum Teil mit Eigenleistung der Siedler entstanden auf fruchtbarem Ackerland Einfamilienhäuser mit großzügigen Grundstücken als Anbauflächen für Gemüse und zur Haltung von Kleinvieh. Hintergedanke war eine möglichst weitgehende Selbstversorgung der Siedler, eine Idee, die wohl schon auf die bevorstehenden Kriegspläne und die dadurch zu erwartende Verknappung von Lebensmitteln abzielte.

Die Siedlung wurde nach Dietrich Eckart, einem nationalsozialistischen Vordenker und Vorbild Hitlers, benannt. Die Berliner Waldbühne, ein ähnliches Amphitheater wie die Thingstätte in Heidelberg, trug seinen Namen ursprünglich ebenfalls. Die Straßen hatten Namen von Nazigrößen aus Baden und dem ganzen Reich. Nach dem Krieg wurden die Straßen umbenannt. Laut einer Anekdote heißt beispielsweise die Blumenstraße so, weil bei einer Ortsbesichtigung der Vorgarten der Bäckerei Schmitt (heute Grimminger-Filiale) so prächtig geblüht hat.

Die Begrenzung im Nordwesten waren die "Lettenlöcher" (Tongruben) der Weinheimer Dampfziegelei, an welche heute die Straße "An der Ziegelhütte" erinnert.

Die Siedler im Westen waren schon immer gesellig und feierten gerne, so war bis 1986 die "Siedlerkerwe" auf dem Parkplatz am Stadion das zweite große Volksfest in Weinheim. Die heutigen Siedlerfeste des Siedlervereins finden jedoch wieder in beschaulicherem Rahmen statt, nachdem eine solch große Veranstaltung von den Aktiven des Vereins nicht mehr zu stemmen war.

Geblieben sind die Häuschen mit viel Grün außenrum, wobei heute die An- und Umbauten meist weitaus größer sind als die ursprünglichen Gebäude, was man vom Final aus über die Straßenbahnschienen hinweg ganz gut sehen kann (fast original erhaltene neben stark umgebauten Häusern) und in den Gärten kaum noch Kartoffeln und Bohnen angebaut werden. In den Schuppen steht heute der Fuhrpark und nicht mehr "Hinkel, Gäns unn Gaase".


Bilder: Stadtarchiv Weinheim


Die Dose ist etwas größer als ein Filmdöschen, ein kleiner TB (nicht größer als der TB-Dogtag) passt rein.

Additional Hints (No hints available.)