
Nach einem amerikanischen Bombenangriff gegen Ende des Zweiten Weltkriegs blieb nicht mehr viel übrig vom ehemals so prunkvollen Jagdschloss: das Einfahrtsportal, die Schlosskapelle, Reste eines Eckpavillons und eben dieses Gartenportal. Während erstere drei restauriert wurden, ist letzteres dem Verfall preisgegeben. Die verwitterten Puttengruppen auf den Torpfeilern stammen von Lorenzo Mattielli, einem der bedeutendsten italienischen barocken Künstler, die nördlich der Alpen wirkten. In Wien arbeitete er unter anderem an der skulpturalen Ausstattung der Hofburg, des Palais Schwarzenberg oder der Karlskirche.
Das restaurierte Einfahrtsportal findet ihr übrigens an der Adresse Hirschstettner Straße 91. Über dem Portal ist im Dreieckgiebel ein Wappen der Grafen Barthenheim angebracht, die das Schloss Anfang des 19. Jahrhunderts besaßen.
Achtung: Der Cache befindet sich außerhalb der Mauern – der ehemalige Schlosspark muss nicht betreten werden! Bitte wieder so verstecken wie vorgefunden.