Freimersheim wurde 771 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1423 wurde der Ort, der bis dahin reichseigen war, dem Junker Hans von Weingarten übertragen. 1685 stirbt die Familie von Weingarten aus, der letzte Spross ist in der Freimersheimer Kirche im Chor begraben, und das Gut der Familie wird an das Domstift Speyer verkauft. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde Freimersheim vollkommen zerstört und von seinen Bewohnern zeitweise verlassen. Durch den Frieden von Lunéville 1801 ging das Dorf an die Französische Republik über. Freimersheim wurde Teil der Mairie Böbingen im Arrondissement Speyer im Département Mont-Tonnerre/Donnersberg. Infolge des Wiener Kongress (1815) kam Freimersheim zunächst an Österreich und 1816 aufgrund eines Tauschvertrages an das Königreich Bayern. Die Zugehörigkeit zu Bayern bestand bis 1946. Nach beiden Weltkriegen war das Dorf französisches Besatzungsgebiet. 1998 wurde Freimersheim Kreissieger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden.

Final bei:
N49 16.ABC E8 13.DEF