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Ziemlich verborgen in einem kleinen Waldstück östlich von Rulle, in den westlichen Ausläufern des Wiehengebirges und somit im nördlichen Teil des Naturpark Terra Vita liegt der ehemalige Kalksteinbruch im Ruller Loh.
In diesem verlassenen Steinbruch bietet sich einem heute ein schöner Blick in die während des Trias entstandene Schicht des gelben Kalksteins. Für die Farbgebung des Kalksteins sind gelöste Mineralien verantwortlich, im Fall des gelben Kalksteins geringe Anteile von Silikaten und Quarz. Beimengen von Eisen führen rötlicheren Farbtönen. Haltet während eurer Anreise die Augen auf, dann könnt ihr sehen, dass der gelbe Kalkstein bei vielen umliegenden Häusern und Höfen verbaut wurde.
Das Erdzeitalter der Trias begann vor 250 Millionen Jahren und dauerte ungefähr 50 Millionen Jahre. Zu Beginn herrschte in unseren Breitengraden ein heißes Klima. Die Landschaft war dementsprechend wüstenartig geprägt. In dieser Zeit sammelten sich in den Senken zwischen den umliegenden Höhenzügen des Wiehengebirges und des Teutoburger Walds Sand und Ton an. Zehn Millionen Jahre später gelangt Meerwasser in diese Senken das im weiteren Verlauf wieder verdunstet und somit Salz und Kalk zurücklässt. In den folgenden Jahrmillionen wird die Landschaft immer wieder vom Meer überspült und von teilweise großen Flüssen durchzogen, die große Mengen Sand mit sich führen. Da das Wasser im Laufe der Jahrmillionen immer wieder verdunstet, entstehen in dieser Region große Kalksteinschichten unterschiedlicher Färbung. Neben den Kalkablagerungen hat das Meerwasser auch immer wieder Pflanzen und Muscheln zurückgelassen. Daher kann man in den Kalksteinschichten viele Fossilien finden. Quelle: Erdgeschichte zum Anfassen... direkt vor unserer Haustür. Naturpark TERRA.vita
Stellt eurer Cachemobil bitte bei N 52° 20.091 E 008° 05.229 am Straßenrand ab. Wir wissen zwar, dass es möglich ist, auch etwas näher an den Steinbruch heranzufahren, aber zur Schonung der Anwohner und zum Schutz der Location möchten wir euch bitten, diesen Parkplatz zu benutzen.
Am Parkplatz beginnt ein kleiner Waldweg, der zunächst ca. 100m Meter in westlicher Richtung in den Wald führt und dann einen Knick nach Norden macht. Folgt diesem Weg bis ihr auf einen leicht befestigen Feldweg am Feldrand gelangt. Wendet euch dort nach links und folgt dem Feldweg für ca. 100 Meter. Dann biegt rechts auf einen schmalen Waldweg der euch direkt zum Steinbruch führt.
1.) Beschreibt kurz, wie das Wetter während eures Besuchs war! 2.) Nehmt einen der am Boden liegenden Kalksteinbrocken und reibt ihn zwischen euren Fingern. Wie ist die Konsistenz der Oberfläche? Ist Sie schmierig oder körnig, lose oder fest? Ist es möglich, die Oberfläche mit dem Fingernagel einzuritzen? 3.) Auf der westlichen Seite des Steinbruchs findet ihr eine Steilwand. In dieser befindet sich eine markante Stelle (s. Foto oben). Als Orientierungshilfe könnt ihr die Linie, die von den beiden in der Mitte des Steinbruchs stehenden Bäumen gebildet wird nach Westen bis zur Steilwand verlängern. Ein wenig links davon befindet sich der gesuchte Bereich. Wie dick sind die dünnsten, noch mit bloßem Auge erkennbaren Schichten im oberen Drittel dieses Bereichs?
4.) An dieser (und an anderen Stellen) lässt sich eine deutliche Schiefstellung der Gesteinsschichten erkennen. Bestimmt die Neigung der Kalksteinschicht im oben genannten Bereich gegenüber der Waagerechten in Grad!
5.) Für diese Aufgabe benötigt ihr einen Zollstock oder ein Lineal, eine Waage (mind. 10g Genauigkeit) und einen Messbecher (mind. 50ml-Teilung). Nehmt euch einen der am Boden liegenden Kalksteinbrocken und bestimmt mit Hilfe der mitgebrachten Werkzeuge das Gewicht und das Volumen des Brockens. Berechnet daraus im Anschluss die Dichte eurer Probe. Ergänzt euren Logeintrag bitte um ein Foto eurer Probe (s. Foto!) - Das Foto ist natürlich keine Logbedingung!
6.) Optional: Da es sich bei Kalkstein um ein Sedimentgestein handelt, kann man in den Steinen auch Einschlüsse von Tieren oder Pflanzen finden. Versucht in den am losen Gesteinsbrocken einen solchen Einschluss zu entdecken und beschreibt diesen. Alternativ dürft ihr auch gerne ein Foto eures Funds hochladen.
Natürlich freuen wir uns auch über ein Foto von euch oder eurem GPS-Gerät vor der Kalksteinwand. Eine Logbedingung ist dies allerdings nicht!
Da wir davon ausgehen, dass euch die Beantwortung der Fragen und die Lösung der Aufgaben keine Schwierigkeiten bereiten, dürft ihr euren Logeintrag gerne ohne eine explizite Logfreigabe unsererseits vornehmen. Bei falschen Antworten werden wir uns schon melden.
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