Da infolge der gewachsenen Einwohnerzahl das Provisorium in der Schule nicht mehr den Wünschen der Gemeinde genügte, entschloss man sich 1896 zum Bau eines eigenen Gotteshauses, für das am 21. Juli 1898 der erste Spatenstich erfolgte. Der neogotische Bau wurde von Woldemar Kandler entworfen und erhielt zunächst den Namen Erlöserkirche. Die Orgel stammt von der Orgelbaufirma Jehmlich und wurde 1904 hergestellt.
Bereits 1899 konnten für den Turm mehrere Glocken erworben werden, welche jedoch im Ersten Weltkrieg bis auf eine zu Rüstungszwecken eingeschmolzen wurden. Die letzte erhaltene Glocke befindet sich heute in der Dorfkirche von Ruppertsgrün im Vogtland, während in Bühlau seit 1922 in Apolda gegossene Stahlgussglocken schlagen. 1949 wurde die Kirche in St.-Michaels-Kirche Dresden-Bühlau umbenannt. Eine umfassende Erneuerung des Gebäudes erfolgte zwischen 1973 und 1980. Dabei erhielt die Kirche auch neue, von Albrecht Ehnert gestaltete, Glasfenster mit Engelsmotiven.
Vor der Kirche stand bis 1945 ein Gedenkstein, der an das 800-jährige Bestehen des Hauses Wettin erinnerte. Das bereits 1890 aufgestellte Denkmal fiel in der Nachkriegszeit der Bilderstürmerei zum Opfer und ist seitdem verschollen. Erhalten blieb hingegen ein schlichter Gedenkstein für die Opfer des Ersten Weltkrieges. Dieser wurde 1922 von Josef Häsler geschaffen und zeigt ein Relief mit Mutter und Kindern sowie zwei Soldaten.
Zum Cache: Wir haben hier eine kleine Dose platziert. Ihr braucht nicht an Sträuchern oder Bäumen zu suchen - die Natur darf hier unberührt bleiben. Kinder sollten hier ihren Spaß haben und auch Rollstuhlfahrer sollten den Cache erreichen können.
Bitte tarnt die Dose wieder gut, damit sie uns lange erhalten bleibt. Achtet auf Muggel, auch wenn es eine ruhige Gegend ist kommen hier schnell mal Leute um die Ecke gesaust.
Mit einem kurzen Fußmarsch erreicht ihr den Cache mit den Linien Regionalbussen 226,228,261 und 309 sowie der Straßenbahnlinie 11 am Ullersdorferplatz (Bühlau). Direkt am Cache halten auch die Buslinie 61, 84/309.
Until 1890 the residents of the community Bühlau had to go to the churches in Schönfeld or Weißig for worship. Since 1890 there were regular services in the ground floor of the school in Bühlau. From 1898 this church was build for the growing community Bühlau with the districts Quohren and Rochwitz.
On 21. Juli 1898 commenced work began for building the church. The Neo-Gothic building was designed by Woldemar Kandler and first was named Erlöserkirche. The organ was build from the company Jehmlich in 1904.
In 1899 some bells were aquired, but in world war I they were melt for armaments purposes. The last remaining bell is still in Ruppertsgrün (Vogtland) ringing. Since 1922 the St. Michaelskirche has cast steel bells from Apolda. In 1949 the church was renamed in St.-Michaels-Kirche Dresden-Bühlau. An extensive renovation of the building took place from 1973 to 1980. In the course of this it received new glass windiws with angel motives which were designed by Albrecht Ehnert.
In front of the church there was a memorial stone until 1945 which remembered the 800th anniversary of the Wettiner. After the world war II it was lost without trace. But an memorial stone for the victims of world war I is still remaining. It was built in 1922 from Josef Häsler and shows a reflief with a mother, children and two soldiers.
You can reach the cache by using the bus 226,228,261 and 309 or tram 11 at station "Ullersdorfer Platz (Bühlau)" or station "Quohrener Straße" with bus 61 or 84/309.
Der Cache ist auch auf Opencaching.de gelistet. Da er dort sofort veröffentlich wurde könnte der FTF wohlmöglich schon weg sein. Also, lasst euch Zeit und genießt die Umgebung und schaut euch in Ruhe die Kirche an.
Über Anregungen, Kritik und auch Lob in euren Logs würden wir uns sehr freuen. Vor allem wie ihr die D/T-Wertung seht und wie genau die Koordinaten waren.