Geschichte des Wasserwerks III
Die vormals selbständige Gemeinde Kesselstadt wurde 1907 in die Stadt Hanau eingemeindet. Gleichzeitig wurden zwei Eisenbahnregimenter nach Hanau verlegt. Damit stieg der Wasserverbrauch der Stadt stark an und machte den Bau eines dritten Wasserwerks erforderlich. Eine geeignete Stelle mit ausreichend Grundwasser fand sich im Kesselstädter Wald, an der heutigen Burgallee.
Das Ensemble des Wasserwerks III ist eine achsensymmetrische Anlage bestehend aus einem langgestreckten Hauptgebäude, zwei Wohnhäusern und zwei angedeuteten „Wachhäuschen“, die um den Hof gruppiert sind.
Das Fassungsvermögen der zwei runden Tiefbehälters aus Eisenbeton beträgt je 2000 Kubikmeter. Weiter existieren 13 schmiede-eiserne Behälter der Filterbrunnen mit einer Tiefe von sechs Metern. Die Anlage reduziert mit mehreren Sauggasmotoren und Transmissionen den hohen Eisengehalt des Wassers.
Im Jahr 2010 wurde die alte Pumpe in dem Wasserwerk durch eine neue drehzahlgeregelten Edelstahl-Pumpe ausgetauscht. Mit ihr wird nicht mehr Trinkwasser aus den Tiefbehältern am Herbert-Dröse-Stadion gefördert, als unbedingt vom Verbrauch her erforderlich. Mit der neuen und drei weiteren bestehenden Pumpen kann das Wasserwerk bis zu 640 Kubikmeter Wasser pro Stunde fördern.
Die Vorgänger-Pumpe hat 60 Jahre lang ihre Dienste getan. Sie stammte aus einer Zeit, in der der Wasserverbrauch der Hanauer Haushalte und Firmen noch höher war als heutzutage. Es war daher zuweilen die Gefahr nicht auszuschließen, dass die statisch ausgelegte Pumpe zu viel Druck auf die Wasserleitungen setzte. Um das auszugleichen, bedurfte es bisher des Wasserturms in der Weststadt.
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