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Geologische Zeitreise -Earthcache by Bohnie-

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Hidden : 08/24/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


GEOLOGISCHE ZEITREISE


Es gibt kein zweites Gebiet in Deutschland, in dem auf so engen Raum eine so außergewöhnliche Vielzahl unterschiedlicher Gesteine und Bodenschätze an der Erdoberfläche zu sehen ist. Der Grund für diese besondere Vielfalt liegt in der bewegten erdgeschichtlichen Entwicklung

Zeitliche Abfolge der geologischen Entstehung dieser Landschaft:

Erdaltertum: Das Zechsteinmeer, ein sogenanntes Schelfmeer setzt im Niedersächsischen Becken eine etwa 1000 Meter dicke Schichtfolge von Kalk und Dolomit, Gips und Anhydrit sowie Stein- und Kalisalz ab. In der folgenden Zeit, vor etwa 220 Mio. Jahren stand zu Beginn ein Rückzug des Meeres. Rote Sande und Tone kamen in dem warmen Klima zum Absatz. Während der Muschelkalkzeit drang das Meer erneut weit in unseren Raum vor, zu erkennen an den bis zu 200 Meter mächtigen Kalk- und Mergelablagerungen. Im Keuper wechselten die Einflüsse ständig bis schließlich ein erneuter Meeresvorstoß unsere Landschaft überflutete.

Erdmittelalter: Dunkle Tone und Mergel mit Fossilien aus dem Meer kennzeichnen den unteren und mittleren Jura, während im oberen Jura Kalksteine und Mergel abgelagert wurden. In der Übergangszeit zwischen Malm und Kreide kam es zu Verlandungen und Lagunen und Moore mit einer üppigen Vegetation die Ausgangsprodukte für die Steinkohleflöze waren. Mit der Kreidezeit kehrte das Meer zurück und bildete mächtige Kalk- Ton- und Mergelablagerungen. Im Tertiär herrschten wieder Landablagerungen vor, wobei zum Teil riesige Sandlager aufgeschüttet worden. Das subtropische Klima ermöglichte die Bildung großer Moore aus dem zum Beispiel das vor Ort befindliche Braunkohlelager hervorgegangen ist.

Erdneuzeit: Unsere heutige Landschaft ist entscheidend durch 3 Vereisungen geprägt worden, die vor 1,5 Mrd. Jahren begannen. Die Gletscher hinterließen beim Abtauen als Grund- oder Endmoränen den tonig- sandig-steinigen Geschiebelehm mit Geschieben und Findlingen aus Skandinavien. Sand und Kies waren durch Schmelzwasser aufgeschüttet worden. Am Ende der Eiszeiten transportierten die Flüsse beachtliche Mengen an Sand und Kies in die Gegend die zum großen Teil wieder ausgeräumt wurden. In dieser vegetationslosen Zeit wurden beträchtliche Mengen von Flugsand und als feiner Staub der Löß abgelagert.

Begleite mich auf einen Rundweg von ca. 5km durch diese geologischen Zeiten die hier überall zu sehen und zum anfassen sind. Während deiner Wanderung solltest Du dir die Umgebung gut ansehen. Vielleicht brauchst du deine Beobachtung um die eine oder andere Frage zu beantworten. Massband ist mitzubringen. Am besten kleine Skalierung.

An WP1 stößt Du auf eine Infotafel die Dir interessante Dinge über den Boden hier erklären. Lese dir die Infos guuuuuuuut durch, Du wirst Sie nachher noch brauchen.

Weiter geht es zu WP2. Durch die Salzablagerungen im Zechsteinmeer bildete sich irgendwann hier einen Salzstock. Durch Ablaugung des Salzes kam es zu einer Senkungsbildung und es entwickelte sich später eine üppige Vegetation. Aus den Pflanzen bildete sich dann die Braunkohle. Vor Ort findest Du einen „Bohrkern“. Wie hoch in etwa ist hier das Kohleflöz in cm ?

Nach WP2 kommt bekanntlich WP3. Die KO's können hier im Off liegen aber Du wirst schon wissen welche Steine ich meine :-)). Hier triffst du auf 2 MARKANTE Steine mit interessanten Spuren. Es handelt sich hier um den sogenannten Serpelkalkstein. Als in der Malmzeit unsere Gegend von einem Meer bedeckt war lebte in dessen Randbereich ein Seichtwasserwurm mit dem Namen Serpula coacervata. Die Spuren die Du hier siehst sind also die „Wohnungen“ dieser Würme. Messe die Breite dieser Röhren und Du kannst mir sicherlich sagen was für einen Umfang in mm dieser Wurm hatte. Welche etwas ungewöhnliche Farbe hat der Stein?

Weiter geht es an den Rand (NICHT die Absperrung übersteigen!) eines noch im Betrieb befindlichen Steinbruchs an WP4. Von hier aus kannst Du, rechts von Dir, gut die Steilwand sehen. Nicht die Abraumhalde! Wie viele farblich unterschiedliche Gesteinsschichten sind zu erkennen?

Auf den Weg zu WP5 solltest Du dir die Umgebung gut einprägen. Vielleicht fallen Dir ja Kuhlen auf… An diesem Wegpunkt wird erklärt das unter uns sich ein Gipsstock befindet. Durch Regen kommt es zum auslösen von Gips aus dem Gipsstock. Dadurch kommt es über diesen Stock zu Hohlräumen der durch nachstürzendes Material von oben befüllt wird. An der Erdoberfläche entstehen dadurch sogenannte Erdfälle oder Dolinen. Unterwegs hierher solltest Du 3 solcher Kuhlen gesehen haben. Schätze den Umfang und Tiefe von einem Exemplar. Weiterhin würde ich gerne wissen woher der Name „Stinkdolomit“ stammt.

An WP6 gibt es nun eine kleine Verschnaufpause für Dich und Du kannst etwas Rast machen. Genieße einfach die Ruhe und die Aussicht

Folge den Weg weiter Richtung WP7. Hier befinden wir uns auf dem  Duinger Berg der als Schichtkamm bezeichnet wird. Erkläre kurz seine Entstehung.

Nun geht es wieder hoch zu WP8. Auf der linken Seite des Weges siehst Du eine Abbruchkante mit einem guten Blick in ein Bodenprofil (NICHT die Böschung hochklettern!). Wie viele Schichten kannst Du erkennen und wie hoch ist jede einzelne Schicht in etwa? Nimm etwas Abraum in die Hand und zerbrösel es zwischen deinen Fingern. Nun brauchst Du die Infos von WP1 an dem ja zwei Bodenprofile genannt wurden. Um welche Bodenart könnte es sich hier Deiner Meinung nach handeln?

Weiter geht es zu unserer letzten Station. WP9 gibt einen Einblick ist die Sole die durch Quellwasser mit gelösten Salzen aus der in der Tiefe liegenden Zechsteinformation entstand. Wie hoch war bei der Bohrung in 438 Meter der Salzgehalt in % ?

Infos und Bilder:  Gemeinde Duinen, Infotafeln vor Ort, Geologischer Dienst und Eigene. Der Empfang ist im Wald nicht immer soooo gut. Einfach der Beschilderung folgen dann findet ihr alle Wegpunkte.

Zum Schluss würde ich mich natürlich sehr über ein Foto auf der Runde freuen. Ich hoffe Ihr hattet genauso viel Spass bei dieser Runde wie ich.  Mit Absenden der Antworten an mich habt Ihr Logerlaubnis. Ich melde mich wenn was falsch sein sollte.

[ENGLISH Translation] Most of our caches include an English translation, unfortunately, this cache is not possible to accomplish without intimate knowledge of the German language. The questions are hidden in the Context of the story and the information board at the site. For international cachers that despite the limitation of the language still want to visit and log the cache we approve any logs with pictures where the cacher clearly recognizable in the picture on the right cache location. This after giving permission by e-mail.

[Netherlands]De meeste van onze geheime voorgeheugens bevatten een English vertaling, helaas, deze cache is niet mogelijk om te bereiken zonder intieme kennis van de Duitse taal. De vragen zijn verborgen in de Context van het verhaal en het informatiebord op de site. Voor internationale cachers dat ondanks de beperking van de taal nog wilt bezoeken en de cache log keuren wij alle logboeken met foto's waar de cacher duidelijk herkenbaar in de afbeelding aan de rechterkant cache locatie. Dit na het geven van toestemming per e-mail.

[France]La plupart de nos caches comprennent une traduction en anglais, malheureusement, ce cache n'est pas possible d'accomplir sans une connaissance intime de la langue allemande. Les questions sont cachées dans le contexte de l'histoire et le panneau d'information sur le site. Pour internationales cacheurs qui, malgré la limitation de la langue, encore envie de visiter et de connecter le cache, nous accordons tous les journaux avec des images où le cacher clairement reconnaissable sur la photo de droite cache emplacement. Ceci après avoir donné l'autorisation par courriel.

Gruss

Bohnie

Additional Hints (No hints available.)



Reviewer notes

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