Definition Grauwacke:
(Bergbaubegriff aus dem Harz, mindestens seit 1780) bezeichnet ein meist dunkelgrau bis braungrau gefärbtes Gestein. Es setzt sich aus verschiedenen Geröllen von Quarz, Kieselschiefer, Feldspat, besonders aber Zerreibungsmaterial von Tonschiefer (mindestens 50% Gesteinsbruchstücke).
Quelle http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Sandstein
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Rohdichte
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2,60 - 2,65 g/cm³
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Wasseraufnahme
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0,2 - 0,5 Gew.-%
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Druckfestigkeit
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150 - 300N/mm²
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Biegezugfestigkeit
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13 - 25 N/mm²
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Schleifabnutzung
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7 - 8 cm³/50cm²
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Technische Werte:
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* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.
Quelle Tabelle: http://www.geodienst.de/grauwacke.htm
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Quelle Bild: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/07/Mineraly.sk_-_kremenec.jpg
Entstehung Grauwacke:
Grauwacken sind marine Sedimente deren Entstehung an rasch absinkende Randtröge aufsteigender Faltengebirge gebunden ist. Die Hauptbildungszeit der Grauwacken fällt in das Erdaltertum. Deshalb ist Grauwacke heute hauptsächlich in den alten Rumpfgebirgen zu finden.
Hier vor Ort kann man die teilweise sehr feine Maserung und Schichtung der einzelnen Gesteinsbestandteile sehr gut betrachten. Auch sind die Verfärbungen ins grüngraue bis besonders hervorzuheben.
Wenn Du im Steinbruch stehst, wird Dir ein zweiter interessanter Aspekt auffallen. Hier sind an den verschiedenen Bruchkanten der unterschiedlich großen Gesteine sehr gut die Einschlüsse von Quarz und Kieselschiefer zu sehen.
Bild by Owner
" ... ja, sogar wir Deutsche, die wir sonst in dergleichen Dingen so gewissenhaft sind, haben ... die graue Wacke des Harzes, ein jüngeres Gemisch von Quarz und Schieferteilen, mit dem Granit verwechselt." J.W.v. GOETHE: Über den Granit [Handschriftliches Fragment 1784]
" Dicht am Granite kommt die Grauwacke vor, ein Name für viele Bildungen." J.W.v. GOETHE: Der Dynamismus in der Geologie [Handschriftlich, wohl um 1811]
Deutsche Vorkommen: Eifel, Frankenwald, Harz, Lausitz, Sauerland, Thüringisches Schiefergebirge, Waldeck.
Deutsche Sorten (Auswahl): Edersee Grauwacke (Waldeck / Hessen); Oberharzer Grauwacke (Wildemann / Oberharz / Niedersachsen); Südharzer Grauwacke, Selker Grauwacke (Unterharz / Sachsen-Anhalt
Quelle: http://www.geodienst.de/grauwacke.htm
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1. Auf dem Bild im Listing ist unten rechts eine glatte Fläche zu sehen. Wie hoch und breit schätzt Du diese Fläche? Was meinst Du, wird diese Fläche in den nächsten Jahren eher größer oder kleiner?
2. Was kann mit den verschiedenen Schichten des Massivs bei Temperaturänderungen um den Gefrierpunkt passieren?
3. Nimm einen der Brocken und versuche das Gestein zu beschreiben? Ist es eher schwer? Leicht zu spalten? Kann man damit auf einem anderen Stein „schreiben“?
4. Das Foto von Dir oder Deinem GPS wäre toll, ist aber keine Logbedingung.