„Das hart am Motzener See gelegene Dorf, dessen Feldmark gering an Umfang, nur 15 abgabepflichtige bäuerliche Hufen umfassend, ist wohl eine alte wendische Siedlung, deren Name mit 'kal' = Sumpf, 'kalniki' = kleine Sumpfstellen zusammenhängt."
Nach einer Übersicht über den Besitzstand des kurfürstlichen Amtes im Jahre 1545 hatte "Kalinichen" damals 14 Hüfner, also Besitzer eines Bauernhofs.
Während des Dreißigjährigen Krieges starben die Alteingesessenen zumeist hinweg. Bis zum Jahr 1671 war die Zahl der Bauern, einer Hufentabelle zufolge, wieder auf 14 gestiegen.
Erst 1896 veränderte Kallinchen seine bisherige Struktur. Ziegeleien wurden errichtet, um den Bedarf nach Baustoffen für die wachsende Großstadt Berlin zu stillen. In der Folge stieg die Einwohnerzahl. Heute leben rund 500 Menschen in dem seit 2003 zu Zossen gehörenden Dorf am Motzener See. Ziegeleien und Sümpfe gibt es hier schon lange nicht mehr. Aber den wunderschönen See! Und ganz in der Nähe vom Cache lohnt der Besuch beim Fischer, wo es (außer Montag & Dienstag) köstliche Leckereien zu essen und zu trinken gibt.
Bitte Stift mitbringen
Wer mehr von Kallinchen sehen möchte, kann den Multi "Kallinchen" (GC4KF3K) noch in Angriff nehmen.