Achtung!!! Der Cache befindet sich nicht genau an den angegebenen Koordinaten. Du kannst ihn aber an den oben angegebenen Koordinaten sehen. Darum das Rätsel im Listing lesen. Diesen Cache widme ich dem alten Steinbruch Gstöhl. Hier steht noch das Bürogebäude.
Und nun zur Aufgabe: Die Koordinaten führen Dich zu einem großen langen Betonpfeiler. In diesem Betonpfeiler befinden sich lauter Löcher. Zähle nun alle Löcher auf der Strassenseite, subtrahiere die Zahl 6 und dividiere das ganze durch 2. Nun nimmst Du das Ergebnis und zählst es in der oberen Lochreihe (nicht auf der Strassenseite!) von rechts nach links. Wenn Du nun durch dieses Loch guckst, musst Du nur noch Deinem Blick folgen.
Der Cache beinhaltet nur ein Logbuch. Bitte Schreibzeug mitbringen, Parkmöglichkeit vorhanden. Besitzer hat kein Problem.(ist mein Vater)
Bitte den Behälter wieder richtig verschliessen und Tarnen
Gismann
Chronik des Steinbruchs Hohenems-Unterklien 1920 beschloss die Gemeinde Hohenems den Steinbruch nicht wie bisher an Akkordanten (Anm.: heute Regiearbeit) zu verpachten, sondern ihn in Zukunft in Eigenregie zu führen. Im selben Jahr wurde eine Steinbrecheranlage angeschafft, die jedoch über drei Jahre nicht verwendet werden konnte, da keine Sortiertrommel aufzutreiben war. 1924 konnte die Gemeinde Hohenems endlich die passende Gerätschaft von der Harder Maschinenbaufirma Doppelmayer erwerben. Auch in den folgenden Jahren wurden die Betreiber d es Steinbruchs Unterklien vom Pech verfolgt: so musste die alte Diesellokomobile (Anm.: mobile Dampfmaschinenanlage) ersetzt werden und nach nur drei Jahren Betriebszei t brannte die Motorhütte des Stein- brechers aus ungeklärter Ursache ab. Nach dem Wiederaufbau konnte der Steinbrecher wiede r in Betrieb genommen werden. Die schlechte Auftragslage der späten 1920er Jahre zwang die Gemeinde Hohenems jedoch, den Steinbruch Unterklien stillzulegen. In den 30er Jahren wurde der Steinbruch zu neuem Leben erweckt und ab 1938 bis zum Beginn des 2. Weltkrieges an den Dornbirner Unterne hmer Andreas Gstöhl und den Lindauer Fuhrmann Heinrich Kling verpachtet. Nach der Bombardierung der Stadt Fried- richshafen in den Jahren 1943 und 1944 suchte die Firma „Zahnradfabrik Fried- richshafen“ nach einer sicheren Produkti- onsstätte. Die Wahl fiel im April 1944 schließlich auf die Kavernen des Stein- bruchs Unterklien. Derartige Niederlassungen im Vorarlberger Unterland waren damals nicht außer- gewöhnlich: so errichteten beispielsweise auch die Firmen Dornier (Flugzeugbau) und Daimler-Benz Produktionsstätten am österreichischen Bodenseeufer. Nach wie vor steht der Steinbruch Hohenems-Unterklien immer wieder im Zentrum öffentlichen Interesses. Dies liegt an seiner zentralen Lage im nördlichen Rheintal. Hier leben die meisten Menschen, hier befinden sich die größten Wirtschaftsunternehmen. Der direkte lokale Bedarf an Rohstoffen ist entsprechend groß.