Ein jeder weiß: Guter Rat ist teuer. Guter Reus auch (immerhin eine Ablösesumme von 17 Millionen Euro für den Wechsel von Gladbach nach Dortmund). Ob Marco hier jemals Rat suchte ist nicht bekannt. Der geplagte Autofahrer hat hier aber die Möglichkeit, sich mittels der „Autobahn Orientierungskarte“ des Rheinischen Autobahnamtes Köln im Autobahnnetz und dem Ring um Köln immerhin seinen Weg zu suchen. Der geneigte Leser sucht vielleicht etwas anderes? Auch hier kann die Orientierungskarte helfen.
Die Herausforderung besteht nicht im Suchen, herausfordernd ist der Stealth-Modus. Bitte das Ei unbeobachtet greifen, pellen und zurücklegen, dann bleibt es hoffentlich lang erhalten.
In Wirklichkeit ist Reusrath der im Süden der Stadt liegende Stadtteil von Langenfeld und hat ca. 7200 Einwohner. Während die Endung -rath auf eine Rodung verweist, ist die Bedeutung des ersten Teils des Namens strittig. Nach Heinrich Dittmaier wird die Rodung eines "Rauzo" vermutet, Bahlow hält einen Namen keltischen Ursprungs für möglich, der sich mit Wasser, Sumpf, Schlamm, Moder oder Moor in Verbindung bringen ließe. Wegen der 1281 als Ruozerode, 1304 als Reuzerode erfolgten Erwähnung nimmt Müller dagegen wie Dittmeier einen alten Namen an. Er hält einen althochdeutsch benannten "Ruozo" für den Namenspatron. In heutiger Begrifflichkeit sei aus diesem einstigen "Ruozo" über "Ruoterich" und "Ruotolf" schließlich ein "Rudolf" abzuleiten. Reusrath wäre demzufolge die Rodung eines "Rudolf" gewesen. Sagt Wikipedia.