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Berliner Kilometerstein Traditional Cache

Hidden : 9/2/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Berliner Kilometerstein

Das Wappentier Berlins, der Bär, hat eine neue Aufgabe bekommen", schrieb die Wochenzeitung  Die Zeit am 21. Januar 1954. Er solle an den Autobahnen an die Stadt seiner Herkunft, an den schweren Existenzkampf ihrer Bewohner und damit an das Schicksal unseres geteilten Vaterlandes erinnern, so das Blatt. Am Tag zuvor wurde an der Autobahn Köln-Frankfurt, etwa 25 Kilometer von Bonn entfernt, der erste Berliner Bären-Meilenstein eingeweiht. Er zeigt das Wappentier als Relief.  Darunter stehen die Inschrift "Berlin" und die Entfernungsangabe. Geschaffen hat den Bären die Berliner Bildhauerin Renée Sintenis. Der Prototyp ohne Kilometerangabe steht deshalb bis heute vor der Renée-Sintenis-Grundschule in der Grünanlage am Laurinsteig in Frohnau.

Alle 100 Kilometer sollte einer der vom Bund finanzierten Bären-Kilometersteine aufgestellt werden - so der Plan des Verlegers Gerd Bucerius, dem damaligen Berlin-Beauftragten der Bundesregierung. So wollte er die Situation der Stadt in Erinnerung rufen. Einige Brücken aus den 30er-Jahren, die kurz vor dem Berliner Ring standen, hatten ihn auf diese Idee gebracht. In sie war nämlich auch jeweils ein Bär und die Entfernung bis in die Hauptstadt eingemeißelt. Bucerius' Plan wurde zwar nur an manchen Stellen verwirklicht, zum Beispiel an der A5 bei Frankfurt am Main, an der A2 bei Oelde sowie an der A9 in München. Aber insgesamt wurden bis 1985 hundert der Bären-Steine in der alten Bundesrepublik aufgestellt, nicht nur an Autobahnen, sondern auf Initiative des Bundes der Berliner und Freunde Berlins (BdB) auch in zahlreichen Städten Westdeutschlands.

Alle Entfernungsangaben auf den Meilensteinen bezogen sich auf den preußischen „Null-Meilenstein“, der seit 1730 als Referenzpunkt auf dem ehemaligen Berliner Dönhoffplatz stand. 1979 wurde eine Kopie des „Null-Meilensteins“ nahe den Spittel-Kolonnaden an der Leipziger Straße in Berlin errichtet, weil der Ursprungsstein dem Bau des Palastes der Republik weichen musste.

Bis zum Jahre 2010 waren nur noch einige wenige dieser Kleindenkmale bekannt. In zahlreichen Fällen wurden sie nach der Öffnung der Berliner Mauer in den Folgejahren bei Umbaumaßnahmen und aus Unkenntnis ihrer Bedeutung demontiert, zerstört oder an nicht öffentlich verzeichneten Stellen eingelagert.

Quellen:  Berliner Zeitung und  Berliner Bärenfreunde

Auch im kleinen Peine steht ein solcher Stein. In unmittelbarer Nähe sucht ihr einen magnetischen Nano, der mit einem spitzen Werkzeug aus seinem Versteck befreit werden kann. Vorsicht vor Muggels von allen Seiten.

Bitte nach dem Loggen wieder magnetisch verstecken.

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpure Anab (oynhrf Fpuvyq)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)