Immer mehr Weißstörche brüten in Hessen
Jeder kennt ihn, alle mögen ihn, keiner will ihm etwas zuleide tun. Keinen anderen Vogel haben die Menschen so in ihr Herz geschlossen wie den Weißstorch. Aber die Aussichten für Meister Adebar sind nicht besonders rosig. Zwar steigen die Bestandszahlen in Hessen seit einigen Jahren wieder an, doch der Lebensraum wird ständig weiter zerstört.
Nur wo Grünland noch feucht ist, wo man noch Teiche und Weiher findet, wo noch periodische Überschwemmungen möglich sind und staunasse Bereiche das ganze Jahr über existieren und wo solche Flächen nur extensiv bewirtschaftet werden, hat der Glücksvogel langfristig eine Chance. Nur dort leben die Nahrungstiere des Weißstorches in großer Vielfalt und nur dort muss er sich keine Ersatzfutterquellen wie Mülldeponien suchen, die zudem große Gefahren für ihn bergen.
Rund um Nidderau haben sich in den letzten Jahren immer mehr Weißstörche angesiedelt.
Ganz in der Nähe des Caches könnt Ihr einen Storchenhorst sehen und die Vögel beobachten. Bitte verhaltet Euch ruhig, geht nicht näher. Ein Blick von der Ferne muss uns genügen, damit wir die Tiere nicht allzusehr stören.