Im mittleren Teil der Ville, wo im 19. und 20. Jahrhundert kleinflächig die Braunkohle abgebaut wurde, befindet sich heute die Ville-Seen-Platte, ein ca. 50 km2 großes ausgedehntes Waldgebiet. Die über 40 Seen und junge Laubwälder lassen kaum erahnen, dass hier noch bis vor wenigen Jahren Bergbau betrieben wurde.
Das Zieselsmaar ist, wie alle Villeseen, ein Restsee des Braunkohleabbaus im Rheinischen Braunkohlerevier. Der gesamte See und das umliegende Gelände sind vom ortsansässigen „Familiensportbund Erftland Ville e.V.“ gepachtet. Durch das sehr eisenhaltige Wasser ist der See rot-orange gefärbt. Die Sichttiefe beträgt nur wenige Zentimeter. Das Gebiet ist eingezäunt und von Bäumen umrandet.